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Riesentour I

Tour CZ1: Februar 2014

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Das Riesengebirge erstreckte sich entlang der Grenze zwischen Tschechien und Polen und ist der bekannteste Teil der Sudeten. Der höchste Berg ist mit 1602m die Schneekoppe, die von beiden Ländern mit einer Seilbahn, bzw. Lift zu erreichen ist. Das Gebirge hat einen subalpinen Charakter, der bereits in der Eiszeit geformt wurde. Steile felsige Flanken, Gletscherseen und Gletscherabschliffe prägen das Mittelgebirge. Špindleruv Mlýn (Spindlermühlen) und Pec pod Snežkou (Petzer) in Tschechien und Karpacz (Krummhübel) in Polen sind die bekanntesten Orte.
Ich hatte die Möglichkeit mich einer Gruppe anschließen zu können, die eine Tour von Baude zu Baude geplant hatte. Dafür nutzten wir Backcountry Ski, die den Vorteil haben, dass sie eine Stahlkante besitzen. In Berlin war es schwierig diese in den Ausleihstationen zu bekommen. Der Grund sind die verschiedenen Bindungen, die leider nicht einheitlich sind. Ich entschied mich für das X-ADV System. Die Schuhe haben eine dicke Sohle und eignen sich ebenso zum Bergsteigen. Unsere Ausrüstung transportierten in unseren Wanderrucksäcken.
Wir parkten die Autos im Zentrum von Pec pod Snežkou. Von dort nahmen wir den Lift und wanderten zur Kolinbaude. Dann führte uns die Tour in den Höhenlagen, wo wir unter anderem in der Wiesenbaude einkehrten, die als höchste Brauerei in Mitteleuropa gilt. Von dort kamen wir zu den Elbquellen und gingen über die Grenzwege zurück.

1. Tag: Aufstieg zur Kolinbaude (Kolinska Bouda)

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Als wir mit dem Auto über die Grenze von Polen nach Tschechien kamen, wurden unsere Sorgen immer größer. Wir kamen immer höher, aber von Schnee war weit und breit nichts zu sehen. Selbst auf 1000m Höhe lag kein Schnee und die Frage stellte sich schon, wie wir unsere Tour durchführen wollten. Nach dem wir auf dem Parkplatz in (1) Pec pod Snezkou 769m ankamen, wurde beratschlagt, wie wir uns für den Berg rüsten. Wir entschieden uns die Skier doch mitzunehmen und den ersten Tag abzuwarten. Im schlechtesten Fall hätten wir am nächsten Tag die Skier wieder zum Auto hinunter gebracht.
Nachdem wir uns Ausrüstung zusammen gepackt hatten, holten wir am Automaten Geld und stiegen hinauf zu den Liften. Unterhalb der Javor Lifte kehrten wir in eine Baude ein und tranken dort erst einmal einen Ingwertee. Dieser erinnerte mich an den Sangria, den man in Spanien erhält. Aber dieser wird kühler serviert. In der Baude erfuhren wir, dass oberhalb der Lifte noch ausreichend Schnee vorhanden ist. Somit sollte der Tour nichts mehr entgegenstehen.
Mit dem Lift fuhren wir zum (2) Hnedy Vrch (Braunberg) 1214m. Unten angekommen wurden die Skier an die Füße geschnallt und für mich stellten sich die ersten Probleme. Die Skier hatte ich gerade neu gekauft und das erste Mal unter meinen Füßen. Zum Lift musste ich auf ein kleines Laufband fahren. Die Skier waren so glatt gewachst, dass ich dort nicht zum Stehen kam und mit samt dem Tourenrucksack vor dem Lift lag. Der Lift wurde angehalten und ich konnte in Ruhe meinen Rucksack auf die Sitzbank stellen und es mir bequem machen. Der Ausstieg klappte, entgegen meiner Befürchtungen, sehr gut. Auf dem Berg lag wirklich ausreichend Schnee und die Tour konnte beginnen. Etwas wackelig, mit Tourenrucksack auf dem Rücken, begann die erste Abfahrt und anschließender kurzer Anstieg zur (3) Lyzarska Bouda (ehemalige Fuchsbergbaude) 1206m, am Fuße des Fuchsberg. Nach einer Kaffeepause ging es dann auf das letzte Stück der Tagesetappe. Auf direktem Weg fuhren wir hinunter bis zur (4) Lesni Bouda (Waldbaude) 1102m und schwenkten dort auf den Weg zur (5) Kolínská Bouda (Kolinbaude) 1117m ein.
Die Baude wurde nach der Stadt Kolin (früher Köln) an der Elbe in der Mittelböhmischen Region benannt. Der Wirt heizte für uns die Sauna an und wir konnten gemütlich in dem außen stehenden Blockaus entspannen. Im Anschluss gab es die ersten typischen Gerichte aus dem Riesengebirge zum Abendessen. Am Abend hatte ich nur noch einen Wunsch, den kein Skifahrer verstehen wird: Hoffentlich sind die Skier morgen etwas stumpfer…

Bildergalerie:


  • 1) Pec pod Snezkou 769m
  • 2) Hnedy Vrch 1214m
  • 3) Lyzarska Bouda 1206m
  • 4) Lesni Bouda 1102m
  • 5) Kolínská Bouda 1117m
Abbildung Höhenprofil

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2. Tag: Übergang zur Mährischen Hütte (Moravská Bouda)

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Am Morgen waren schon die ersten Aufheiterungen am Himmel zu sehen. Damit konnten wir auf gutes Wetter hoffen. Zum Frühstück erwartetes uns ein tolles Buffet, damit wir uns für den Tag stärken konnten. Wir wollten hinauf zum Plateau an der Schneekoppe und weiter auf dem Grenzstreifen hinunter bis zur Moravská Baude (Mährische Hütte).
Auf schon bekanntem Weg stiegen wir mit den Skiern von der (1) Kolínská Bouda 1117m bis zur (2) Lyzarska Bouda 1206m auf. Hier begann der Aufstieg zum (3) Fuchsberg 1385m. Mal etwas steiler, dann aber auch wieder auf flachen Abschnitten erreichten wir die Kuppe nach zwei Stunden. Nach einer leichten Abfahrt wartete die (4) Chalupa na Rozcestí 1349m auf uns. Übersetzt heißt sie Baude an der Kreuzung. Hier machten wir erst einmal Rast und erfrischten uns mit einer Himbeerlimonade. Von der Baude konnten wir schon die Anhöhe sehen, die wir auf dem Weg zur unserem nächsten Ziele überwinden mussten. Zuerst mussten wir aber vorbei an der Výrovka Baude (Geierkucke). Der Stempel der Baude zeigt interessanterweise eher eine Eule. Der Aufstieg war bald geschafft. Unter uns lag bereits die (5) Lucní Bouda (Wiesenbaude) 1410m.
Bis zur Baude war es eine relativ einfache Abfahrt, weil der Weg zwar etwas steiler, aber sehr breit war. Unten galt es rechtzeitig zu bremsen. Der Weg endete an der Quelle der Weißen Elbe. Diese entspringt direkt vor dem Haus. Die Baude stellt aus diesem Quellwasser ein eigenes Bier her und ist damit die höchstgelegene Brauerei in Europa. Da wir aber noch eine längere Etappe vor uns hatten, konnte ich das Bier nicht probieren. Zum Mittag wurden Spezialitäten angeboten. Wieder war der Ingwertee super zubereitet. Zu den Mahlzeiten wurden Riesenhörnchen angeboten.
Nach der Mittagspause liefen wir weiter in Richtung des Hauptkammes. Dort wurde der Weg zunehmend enger und leider wurde auch der Schnee weniger. Damit mussten wir die Skier abschnallen und in den Rucksack stecken. Zum Kammhaus auf der polnischen Seite war es eine steile Abfahrt. Mit etwas wenig Schnee. Dadurch musste ich die Skier noch etwas weiter tragen. Unter uns war bereits die (6) Schronisko Odrodzenie (Jugendkammhaus Rübezahl) 1238m. Diese Baude dient als Jugendherberge. Etwas unter uns lag der Spindlerpass auf 1200m, den wir überqueren mussten. Auf der gegenüberliegenden Seite stieg der Fahrweg in Richtung der ehemaligen Peterbauden an. Von diesem bogen wir an der Ausschilderung nach links zur (7) Moravská Bauda (Mährische Hütte) 1220m ab und nach einigen Metern war die Baude bereits zu sehen. Wir wurden im Nachbarhaus untergebracht. Auch hier gab es wieder eine kleine Sauna. Allerdings war das außen liegende Tauchbecken eingefroren.
Am Abend wurde die Speisekarte von uns getestet. Wir probierten die Gerichte und ließen den Abend ausklingen. Die lange Strecke lag uns in den Beinen. Für den nächsten Tag hatten wir bereits eine große Ski-Runde geplant.

Bildergalerie:


  • 1) Kolínská Bouda 1117m
  • 2) Lyzarska Bouda 1206m
  • 3) Fuchsberg 1385m
  • 4) Chalupa na Rozcestí 1349m
  • 5) Lucní Bouda 1410m
  • 6) Schronisko Odrodzenie 1238m
  • 7) Moravská Bauda 1220m
Abbildung Höhenprofil

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3. Tag: Roundtour

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Auf der (1) Moravska Bauda (Mährische Hütte) 1220m hatten wir für 2 Nächte die Zimmer gebucht. Am 2.Tag wollten wir einen Ausflug in das Gebiet der Elbquellen oberhalb von Špindleruv Mlýn (Spindlermühlen) machen. Leider mussten wir am Morgen feststellen, dass die Wolken tief am Berg hingen und das sollte den Tag auch so bleiben.
Von der Baude führte der Wanderpfad den Berg hinauf auf den Verbindungsweg zwischen der Peter- und der Martinsbaude. Dieser Pfad war nicht durchgängig gespurt und schnell hatten wir ihn verloren. Mit den langen Skiern war es schwierig durch das Unterholz den Berg hoch zu steigen. Für mich war schnell klar, dass es zu Fuß besser geht. Auf dem Hauptweg angekommen, zweigten wir auch gleich wieder in Richtung der (2) Brádlevory Boudy (Bradlerbaude) 1156m ab. Der Weg führte recht steil und schmal bergab. Mehrmals unterbrachen ihn kleine Brücken, die man aufgrund der geringen Schneehöhe treffen musste. Auf der Hütte gab es einen warmen hausgemachten Apfelsaft mit Ingwer, der sehr zu empfehlen ist. Von der Baude stiegen wir auf breitem Weg zur (3) Martinova Bouda (Martinsbaude) 1299m auf. An der Baude vorbei schlugen wir dann den Weg zur (4) Labská Bouda (Elbfallbaude) 1284m ein. Der Weg stieg weiter an und kurz vor der Elbfallbaude mussten wir noch einmal in eine Senke absteigen, um über eine Brücke zum Gegenanstieg zu kommen. Im dichten Nebel war die Baude nicht zu erkennen. Sie wurde sehr groß an den Berg heran gebaut und von den Zimmern hat man einen traumhaften Blick zu den Elbquellen. Wir wollten zur Mittagspause die (5) Vosecká Bouda (Wossecker Baude) 1260m erreichen und stiegen den Berg weiter auf. Dann wurden wir mit einer langen Abfahrt belohnt, die uns zur wohlverdienten Mittagspause brachte.
Nach dem Essen stiegen wir dann zum Kammweg auf. Dieser verläuft auf der Grenze zwischen Polen und Tschechien. Zum Glück lag auch hier genügend Schnee. In den Wolken tauchten erste Felsformationen auf, die Plattensteine. Dann konnten wir die ehemalige Schneegrubenbaude erkennen, die aber bereits seit einigen Jahren geschlossen ist und nur noch als Fernsehsender genutzt wird. Hier wurde der Weg schmaler und steiler. An den Mannsteinen und Mädelsteinen vorbei kamen wir an die Überreste der ehemaligen Peterbaude. Dort gab es einen Abzweig, der uns auf die letzte Abfahrt des Tages zur Moravska Bauda brachte. Es fing bereits an Dunkel zu werden. Wir hatten uns am Abend einen Tisch in der Baude bestellt und probierten die Wildspeisen aus.

Bildergalerie:


  • 1) Moravská Bauda 1220m
  • 2) Brádlevory Boudy 1156m
  • 3) Martinova Bouda 1288m
  • 4) Labská Bouda 1340m
  • 5) Vosecká Bouda 1260m
Abbildung Höhenprofil

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4. Tag: Übergang zur Fries'sche Baude (Friesovy Boudy)

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Am Morgen schienen schon die ersten Sonnenstrahlen in unser Zimmer. Ein erster Blick aus dem Fenster zeigte einen strahlend blauen Himmel und die aufsteigenden Wolken aus dem Tal. Wir konnten auf den Wolkenteppich schauen. Ein schöner Tag kündigte sich an.
Nach dem Frühstück nahmen wir von der (1) Moravska Bauda (Mährische Hütte) 1220m Abschied. Zuerst mussten wir den Weg zur (2) Špindlerova Bouda (Spindlerbaude) 1208m am Spindlerpass gehen. Wer an dem Abzweig auf halber Strecke nicht aufpasst, biegt falsch ab und fährt den Weg nach Spindlermühlen weiter. An der Straße musste ich die Skier abschnallen und das kurze Stück den Berg wieder zum Pass hinauf gehen. Hinter der Spindlerbaude ging der Weg hinauf zum Kamm. Hier trafen wir wieder auf die tschechisch-polnische Grenze, die früher für deutsche Bürger nicht begehbar war. Es lag wenig Schnee auf dem Weg und die Skier hatten trotz der Stahlkante keinen Halt. Man rutschte immer bergab und das Laufen war sehr unangenehm. Dann waren die Wettersteine bereits zu sehen, aber der Weg zog sich noch etwas um den Berg herum. Die Wettersteine sind eine imposante Felsformation. Von hier hatten wir einen weiten und schneefreien Blick nach Polen. Nun gelangten wir auf das große Plateau an der Schneekoppe, welches wir überqueren mussten. Der Weg ging leicht auf und ab in Richtung der (3) Dom Slaski (Schlesische Baude) 1400m. Langsam wurde der Weg belebter. Hier trafen sich die vielen Wanderer, die von der Schneekoppe kamen. Auf den Gipfel führen von beiden Seiten Liftanlagen hinauf, die bei diesem Wetter viel genutzt wurden. Auf der Schlesischen Baude legten wir eine Rast ein. Essen wollten wir in der Baude aber nicht, weil es zu voll war und das Essensangebot riss uns nicht vom Hocker. Also machten wir uns auf den Weg zur (4) Lucní Bouda (Wiesenbaude) 1410m. Hier waren wir schon vor zwei Tagen vorbeigekommen und hatten Gefallen an der Speisekarte gefunden. Schnell war die Hütte zu sehen und nach einer kurzen Abfahrt standen wir schon vor dem Eingang. Nach dem Mittagessen mussten wir auf die Scharte hinter der Hütte aufsteigen. Vor uns waren Skifahrer mit Kite-Schirmen unterwegs. An der Wende sprangen die Fahrer einige Meter in die Höhe.
Von der Scharte konnten wir bis zur Výrovka Bauda (ehem. Geierguckenbaude) abfahren und stiegen dann zur (5) Chalupa na Rozcestí 1349m auf. Bei herrlichem Sonnenschein legten wir eine Kaffeepause vor der Baude ein. Dann hatten wir die Etappe für den Tag vor uns, eine leichte Abfahrt die an der (6) Friesovy Boudy (Fries'sche Baude) 1217m steiler wurde. Allerdings lag hier weniger Schnee und die letzten Meter mussten wir zu Fuß gehen.
Die Baude war innen neu und sehr modern gestaltet worden. Große Panoramafenster machten den Blick bis zur Schnegrubenbaude frei und dies bei untergehender Sonne. Wir nutzten die Sauna zum Entspannen und am Abend probierten wir die Angebote der Speisekarte, wie zum Beispiel die Lammkeule.

Bildergalerie:


  • 1) Moravska Bauda 1220m
  • 2) Špindlerova Bouda 1200m
  • 3) Dom Slaski 1400m
  • 4) Lucní Bouda 1410m
  • 5) Chalupa na Rozcestí 1349m
  • 6) Friesovy Boudy 1217m
Abbildung Höhenprofil

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5. Tag: Abstieg nach Pec pod Snezkou (Petzer)

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Wir hatten die letzten Tage sehr lange Touren absolviert und auch am Abreisetag wollten wir noch eine kleine Schleife laufen. Da unter uns im Tal kein Schnee lag, mussten wir weiter oben zu unserem Abstiegsweg laufen. Nach eienem gemütlichen Frühstück mit Panoramablick auf das Riesengebirge packten wir zum letzten Mal unsere Sachen und sammelten unsere skiausrüstung im Skikeller ein.
Gleich hinter der (1) Friesovy Boudy (Fries'sche Baude) 1217m stiegen wir den Berg bis zur Waldgrenze hinauf. Hier lag genügend Schnee, um mit den Skiern weiter zu wandern. Vorbei an den Keilbauden, die leider geschlossen waren, stiegen wir weiter zu den (2) Horská Bouda Ružohorky (Rosenbaude) 1349m auf. Hier kreuzten sich wieder unsere Wege der letzten Tage. Wir gingen gleich weiter zu der (3) Výrovka Bauda (ehem. Geierguckenbaude) 1357m und kehrten für eine kurze Erfrischung ein. Wieder wurde Ingwertee und der Himbeersaft bestellt. Der Himmel war nun endgültig aufgerissen und wir konnten in das Schneefreie Tal hinunter schauen. Für den Abstieg war klar, dass wir nicht mehr lange Schnee unter den Brettern hatten. Etwas weiter unter uns war die (4) Richtrovy Boudy (Richterbaude) 1206m bereits zu sehen. Hier wollten wir unsere Tour zum Abschluss bei einem gemeinsamen Mittagessen ausklingen lassen. Der Hunger war nicht so groß, deshalb gab es noch einmal die typische Riesengebirgssuppe.
Dann stand uns der etwas längere Abstieg auf dem Fahrweg nach (5) Pec pod Snezkou 769m bevor. Die Skier verstauten wir an den Rucksäcken und wanderten den Berg hinunter. Ab und zu gab es noch etwas vereiste Stücken, die wir schlitternd überwinden mussten. Am Ortseingang von Pec begrüßten uns die ersten Frühlingsblüher. Ein Zeichen dafür, dass auch hier im Wintersportgebiet der Frühling seinen Einzug hielt. Wir hatten großes Glück, dass in den höheren Lagen noch genügend Schnee lag.
In den 5 Tagen hatten wir eine interessante Landschaft mit ihren vielen einladenden Hütten kennen gelernt. Für unsere Skier war es das ideale Gelände. Leider konnten wir die schönen Ausblicke nicht alle genießen. Also werden wir noch einmal wieder kommen und dann auf der Wiesenbaude übernachten, um das Bier und das Essen der Brauerei probieren zu können.

Bildergalerie:


  • 1) Friesovy Boudy 1217m
  • 2) Horská Bouda Ružohorky 1349m
  • 3) Výrovka Bauda 1357m
  • 4) Richtrovy Boudy 1206m
  • 5) Pec pod Snezkou 769m
Abbildung Höhenprofil

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Eine Erklärung zu den Symbolen und den Daten der Tagesetappen finden Sie unter dem Link "Zeichenerklärung". Weitere Informationen zur Tourenplanung und eine Checkliste stehen für Sie in der Rubrik "Hinweise" bereit.


Inhalt Ergänzungen
Inhalt Ergänzungen
Landkarte
Landkarte Tschechien
  Tschechien / Trutnov
Tourenplan
Skizze zum Tourenverlauf Skizze zum Tourenverlauf
Tourencharakter
Logo für Schwierigkeit der Tour   Skitour / leicht


Information zur Einstufung:
  • Es gibt auf dem Weg in kürzeren Abständen Bauden zur Einkehr.
  • Wege überwiegend Fahrwege und unkritisch. Abschnitt auf dem Grenzweg vor dem Spindlerpass sehr schmal und zum Abschluss mit steiler Abfahrt.
  • Länge der Tagesetappen beachten.
Weitere Informationen unter dem Link "Zeichenerklärung".
 
Anreise

Von Berlin fuhren wir die A13 nach Dresden und von dort weiter auf der Autobahn A4 Richtung vorbei an Bautzen bis nach Görlitz. Nach dem überqueren der deutsch-tschechischen Grenze von der Autobahn abfahren und weiter der Ausschilderung nach Jelenia Góra auf der E65 folgen. Dort rechts abbiegen Richtung Janské Lázne und weiter nach Kowary auf der Straße 367 fahren. Von dort zur Grenze nach Mala Upa über die Straße 368 hinauf fahren. Danach rechts abbiegen in Richtung Velká Upa und bis nach Pec pod Snezkou hinunter fahren.

Skizze Anfahrtbeschreibung
 
   Parkmöglichkeiten

In Pec pod Snezkou haben wir uns für den Parkplatz im Zentrum entschieden. Der kostet pro Tag ca. 5 €. Mit einer Gästekarte kann man dort noch einige Prozente als Nachlass bekommen.

Ausrüstung

Anbei können Sie eine Liste ansehen, die die empfohlene Ausrüstung für diese Tour beinhaltet.


Symbol für Dokument

Download Ausrüstungsliste

Zusätzliche Informationen finden Sie unter dem Link "Ausrüstung".

Wanderkarten
  • Kompasskarte Nr.: 2087
  • Kompasskarte Nr.: 2085
Anbei finden Sie einige Links aus dem Internet, die hilfreich für die Vorbereitung der Tour sind:
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Letzte Aktualisierung: 19.10.2016 - 16:36


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