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Durch die Schobergruppe

Tour O5: September 2010

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Die Schobergruppe liegt südlich unterhalb des Großglockner. Bei klarer Sicht konnten wir die 3000er der Schobergruppe von der Adlersruhe (Erzherzog Johann Hütte) bei unserer Tour am Großglockner sehen. Auf engstem Raum sind hier 53 dieser Gipfel zu finden. Einige der Gipfelziele sind von geübten Bergwanderern leicht zu erreichen. Das Gebirge selbst ist sehr schroff. Die dunklen Felsgipfel werden von den Blockgefüllten Karen durchzogen und an einigen Stellen sind auch noch kleinere Gletscher übrig geblieben. Weiterhin ist das Gebiet durch viele kleinere Seen geprägt, die uns immer wieder auf der Tour begegnen sollten. Noch wird die Schobergruppe als Geheimtipp gehandelt und ist nicht so überlaufen, wie manch andere Höhenwege.
Wir starteten mit unserer Tour am Lucknerhaus und stiegen am ersten Tag zur Lesachalmhütte auf. Weiter sollten uns die nächsten Tagesabschnitte über die Hochschoberhütte, die Lienzer Hütte, die Wangenitzseehütte und der Adolf-Noßberger-Hütte zur Eberfelderhütte führen. Dabei wollten wir fasst die gesamte Gruppe umrunden und den einen oder anderen Dreitausender bezwingen. Für die letzte Nacht hatten wir unser Lager, wie bei unserer Großglocknertour, im Lucknerhaus bezogen und genossen die Saunalandschaft.
Aber leider brachte das Wetter die Tourenplanung durcheinander. In den Alpen gab es einen Wintereinbruch, der die Übergänge unpassierbar machte und uns in die Täler zwang. Aber wir fanden eine Möglichkeit trotzdem einen Großteil der Hütten zu erreichen und in herrlicher Winterlandschaft unsere Tour durchzuführen.

1. Tag: Übergang zur Lesachalmhütte

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Gegen Mittag trafen wir uns alle am Parkplatz vor dem (1) Lucknerhaus 1980m. Dort stellten wir unsere Fahrzeuge ab und begannen mit dem Verstauen unserer Sachen. Das Wetter war sehr gut und hinter dem Parkplatz war der Gipfel des Großglockner war ohne Wolken zu erkennen. Eher ein seltener Anblick und leider sollte sich das auch in den nächsten Tagen ändern. Dann begannen wir mit dem Aufstieg zu unserer ersten Hütte auf dieser Tour.
Zuerst gingen wir auf einem Fahrweg zur (2) Nigglalm 2100m und weiter über die blühenden Wiesen hinauf zum Kreuzungspunkt der Moritzalm. Hier trafen wir auf den Wanderweg der Glocknerrunde. Über eine Brücke wechselten wir auf die andere Bergseite und gingen weiter in Richtung der (3) Lesach-Riegel-Hütte 2134m. Der Weg führte durch einen kleinen Lärchenwald. Überall säumten Blaubeersträucher den Wegrand. An ihnen hängen viele dunkle und saftige Blaubeeren. Also wurde eine Sammelpause eingelegt. Aber dann mussten wir weiter, denn wir waren spät dran. An der Lesach-Riegel-Hütte trafen wir auf eine Herde mit Kühen, die kleine Kälbchen hatten. Eines musste sich nach bei der Mutter anlehnen um stehen zu können. Die Hütte wird leider nicht mehr bewirtschaftet, kann aber privat gemietet werden. Wir wanderten nun weiter und stiegen in das Ralftal hinab, wo wir unterhalb der Waldgrenze die Almenzone mit der (4) Lesachalmhütte 1828m erreichten. Diese Hütte wird als Jausenstation privat bewirtschaftet. Hier gibt es 20 Lager in einem recht großen Raum, die rechtzeitig gebucht werden sollten. Die Hütte verfügt sogar über warmes Wasser.
Nach dem Abendessen gingen wir dann bald zu Bett. Jeder hatte eine lange Anreise und wir wollten am nächsten Tag gleich zum Schobertörl hinaufsteigen. Aber das Wetter sollte sich ändern und es war unklar, ob wir den Übergang wagen können.

Bildergalerie:


  • 1) Lucknerhaus 1980m
  • 2) Nigglalm 2200m
  • 3) Lesach-Riegel-Hütte 2134m
  • 4) Lesachalmhütte 1828m
Abbildung Höhenprofil

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2. Tag: Übergang zur Hochschoberhütte

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In der Nacht hatte es angefangen zu regnen. Da auch die Schneefallgrenze bis auf ca. 2000m gesunken war, entschieden wir uns die (5) Hochschoberhütte 2232m über das Tal zu besteigen. Der Übergang war im Schnee zu gefährlich. Also machten wir uns am Morgen im Regen auf den Weg. Zuerst stiegen wir von der (1) Lesachalmhütte 1828m, immer dem Bach folgend, nach (2) Lesach 1319m ab. Nach einer Stunde kamen wir im Ort an. Dort fanden wir direkt neben der Bushaltestelle eine Pension, in der wir uns aufwärmen konnten. Die Wirten versorgte uns gleich mit warmen Getränken und einem Begrüßungsschnaps. So verging die Wartezeit recht schnell. Mit dem Bus fuhren wir gegen Mittag nach (3) Sankt Johann am Walde 748m. Hier wählten wir die Seilbahn nach (4) Oberleibnig 1244m als Aufstiegshilfe, denn so sparten wir 500 Höhenmeter. Die Seilbahn ist bereits 45 Jahre alt und wird privat betrieben. In der Talstation steht ein Telefon, wo man anrufen kann. Dann wird die Seilbahn in Betrieb genommen. Einfach einsteigen und es geht los.
Von Oberleibnig führte der Fahrweg direkt bis zu in den Talschluss. Eine Crew des Hubschrauber wartete. Es sollten noch einige Bauelemente für die Modernisierung der Hütte hinauf geflogen werden. Der Wetterbericht hatte zum späten Nachmittag bessere Verhältnisse angesagt. Wir stiegen den Weg weiter zur Hütte hinauf. Hier wurde der Schnee langsam tiefer. Aber der Weg konnte von uns noch gefunden werden. Der Hubschrauber war auch angekommen und begann mit den Transportflügen. Beim Absetzen der Materialien bebte die gesamte Hütte, weil der Hubschrauber sehr nahe heran kam.
Die Hochschoberhütte ist die einzige Alpenhütte, die eine eigene Lehmsauna besitzt. In der Sauna schwitzt man viel gesünder als in einer herkömmlichen Sauna. Sie bietet nach einer anstrengenden Tour genau die richtige Entspannung, kann aber nur genutzt werden, wenn kein Wind oder regen auf den Schornstein drückt. Leider hatten wir nicht das Glück. Der Hüttenwirt hatte schon einen gefüllten Schweinebraten in den Ofen geschoben. Wer wollte, konnte schon einmal einen Blick drauf werfen. So stieg der Appetit zur Abendzeit immer mehr. Das Menü schmeckte wirklich sehr gut. Nach dem Essen planten wir den nächsten Tag. Es sollte am Vormittag aufklaren und ein Übergang zur Lienzer Hütte möglich sein.

Bildergalerie:


  • 1) Lesachalmhütte 1828m
  • 2) Lesach 1319m
  • 3) Sankt Johann am Walde 748m
  • 4) Oberleibnig 1244m
  • 5) Hochschoberhütte 2232m
Abbildung Höhenprofil

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3. Tag: Übergang zur Wangenitzseehütte

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Heute stand der Übergang zur Wangenitzseehütte auf dem Plan. Die Mittagspause hatten wir ursprünglich auf der Lienzer Hütte geplant. Aber als wir aus der Hütte schauten, war jegliche Planung verworfen. Es hatte in der Nacht weiter geschneit und vor der Hütte lagen bald 50 cm Schnee. Außerdem schneite es und die Sicht war sehr schlecht. Somit blieb nur der Abstieg in das Tal. Die Hüttenwirtin der Wangenitzseehütte meinte, dass wir den Aufstieg probieren könnten und spätestens an dem Abzweig zur Lienzer Hütte den Aufstieg abbrechen können. Also planten wir den Aufstieg zur (7) Wangenitzseehütte 2508m zu probieren.
Der Bus fuhr gegen Mittag und wir hatten doch einen recht langen Abstiegsweg vor uns. Bei leichtem Schneefall starteten wir gleich nach dem Frühstück an der (1) Hochschoberhütte 2232m. Der Weg war schon gespurt, somit kamen wir schnell voran. Unterwegs entdeckten wir die eingeschneite Schafherde. Die Schafe hatten die ganze Nacht eng aneinander stehend ausgeharrt. Der Schäfer war aber schon unterwegs und wollte die Herde etwas tiefer bringen. Wir liefen weiter auf dem Fahrweg nach (2) Oberleibnig 1244m. Hier riefen wir die Betreiberin an und schnell waren wir in (3) St. Johann im Walde 748m. Der Bus fuhr bis (4) Lienz 673m. Am Bahnhof gab es einen großen Sportausrüster. Einige Wanderer konnten noch fehlende Ausrüstung nachkaufen. Dann riefen wir uns ein Hüttentaxi, welches uns in das Debantental zum (5) Parkplatz Seichenbrunn 1600m brachte. An der Seilbahn begann auch gleich der Hüttenaufstieg. Der Weg war durch den vielen Regen der letzten Tage sehr aufgeweicht. Es war an manchen Stellen sehr schwierig das Gleichgewicht zu halten. Langsam wurde der Schnee höher.
An dem Abzweig zur Lienzer Hütte hatten wir etwas Probleme den Weg zu finden, aber schnell waren wir wieder auf ihm. Dann liefen wir weiter zur gut sichtbaren (6) Unteren Seescharte 2529m. Vor uns stapften eine zeitlang ein paar Schafe, die eine breite Spur zogen. An der steileren Passage drehten sie um. Die Gruppe entlohnte sie mit ein paar Nascherein. Auf der Scharte angekommen konnten wir die Wangenitzseehütte schon erkennen. Ein Gast hatte den Weg gespurt und der letzte Abschnitt war schnell gegangen. Die Wirtin war überrascht uns zu sehen.

Bildergalerie:


  • 1) Hochschoberhütte 2322m
  • 2) Oberleibnig 1244m
  • 3) Sankt Johann am Walde 748m
  • 4) Lienz 673m
  • 5) Parkplatz Seichenbrunn 1600m
  • 6) Untere Seescharte 2529m
  • 7) Wangenitzseehütte 2508m
Abbildung Höhenprofil

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4. Tag: Übergang zur Lienzer Hütte

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Heute sollte es nur eine kurze Etappe werden. Die Sonne schien und wir konnten erstmals erkennen, in welch schöner Landschaft die (1) Wangenitzseehütte 2508m lag. Der Übergang zur Adolf-Noßberger-Hütte war aber nicht möglich. Die Übergänge waren verseilt und lagen unter tiefen Schnee. Somit war es für uns zu gefährlich.
Wir ließen uns am Morgen Zeit und frühstückten in Ruhe. Dann wurde alles zusammengepackt und los ging es. Wir hatten die Hälfte des Weges schon selbst gespurt und von der Lienzer Hütte war eine Gruppe angekündigt. Die sollten den anderen Teil des Weges dann begangen haben. Erst einmal stiegen wir wieder zur (2) Unteren Seescharte 2529m auf und folgten danach den etwas steileren Abstiegsweg. Hier begegneten wir auch wieder den Schafen, die uns schon am Vortag ein Stück des Weges begleitet hatten. Sie hatten viel Hunger und Pech für den Mitwanderer, der seinen Rucksack öffnete. Hier vermuteten die Schafe die leckeren Sachen und schnell versammelten sie sich zum gemeinsamen Essen. Nach ca. 1,5 Stunden erreichten wir den Abstiegsweg zum Parkplatz Seichenbrunn, über den wir am Vortag aufgestiegen waren. Wir liefen erst einmal auf gleicher Höhe bleibend weiter und schon bald kamen die ersten Wandergruppen von der (3) Lienzer Hütte 1974m entgegen. Es hatte sich herumgesprochen, dass der Weg nun gespurt war. Aber auch für uns hatte es den Vorteil, dass wir jetzt Spuren zur Lienzer Hütte hatten.
Auf der Hütte angekommen war Entspannung angesagt. Wir bezogen auch gleich unser Lager. Den Rest des Tages verbrachten wir bei strahlendem Sonnenschein vor der Hütte. Am Abend wurden die Spiele heraus geholt und pünktlich zur Hüttenruhe waren wir auch in unserem Lager verschwunden.

Bildergalerie:


  • 1) Wangenitzseehütte 2508m
  • 2) Untere Seescharte 2529m
  • 3) Lienzer Hütte 1974m
Abbildung Höhenprofil

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5. Tag: Übergang zur Elberfelder Hütte

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Auch heute standen wir wieder bei Sonnenschein auf. Wir beschlossen zur Elberfelder Hütte zu wandern. Am Vortag war ein Wanderer zur Lienzer Hütte hinüber gekommen. Allerdings war der Schnee sehr tief und er hatte 8 Stunden lang gebraucht. Auch wir sollten ca. 6 Stunden unterwegs sein.
Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg. Der Hüttenwirt der (1) Lienzer Hütte 1974m hatte uns schon angetrieben, weil natürlich bei der Sonne der Schnee weich wird. Ein kurzes Stück führte der Weg den Bach zurück. Dann ging es gleich steil hinauf zum (2) Salzplattensee 2350m. Dort angekommen machten wir eine längere Pause. Das Panorama war zu schön. Ein paar neugierige Schafe waren auch bald ran und beäugten uns argwöhnisch. Weiter stiegen wir in Richtung der (3) Größnitzscharte 2737m auf. Der Schnee wurde immer tiefer und damit auch das Gehen immer schwieriger. Bald war die Größnitzscharte zu sehen und auch das etwas höher liegende Biwak war zu erkennen. Auf der Scharte war es im kalten Wind sehr ungemütlich. Deshalb gingen wir bald weiter und stiegen Richtung (4) Elberfelder Hütte 2348m ab. Auch auf dieser Seite der berge gab es größere Schneeverwehungen. An einigen Stellen ging der Schnee bis zur Hüfte. Unter unseren Schuhen gab es viel Geröll. Wir mussten aufpassen, dass wir nicht auf den Steinen ausrutschten oder in die Spalten zwischen den Steinblöcken kamen. Aber bald hatten wir es geschafft und die Hütte tauchte plötzlich hinter einer Kehre auf.
Dort angekommen machten wir es uns auf der Terrasse gemütlich. Die Sonne schien und wir konnten gleich die Sachen trocknen. Als es am Abend kühler wurde zog es uns dann in die Hütte hinein. Diese war gut beheizt und jeder nutzte gleich das warme Wasser für die große Wäsche. Am Abend überlegten wir nun lange, ob wir den Übergang zum Luckner Haus am nächsten Tag wagen. Das Wetter sollte bis zum frühen Nachmittag stabil bleiben. Da eine weitere Wandergruppe den gleichen Weg gehen wollte und ein GPS-Gerät bei sich führte, entschlossen wir uns den Übergang zu wagen. Am nächsten Morgen wollten wir früh starten.

Bildergalerie:


  • 1) Lienzer Hütte 1974m
  • 2) Salzplattensee 2350m
  • 3) Größnitzscharte 2737m
  • 4) Elberfelder Hütte 2348m
Abbildung Höhenprofil

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6. Tag: Übergang zum Lucknerhaus

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Am Morgen waren wir doch am Überlegen, ob wir den Übergang machen können. Es stand der Übergang zum Lucknerhaus oder der Abstieg auf matschigem Wege nach Heiligen Blut zur Auswahl. Das Wetter hatte sich sehr zugezogen, aber wir wollten den letzten Tagesabschnitt der Tour bewältigen.
Wir starteten sehr früh an der (1) Elberfelder Hütte 2348m und stiegen nordwärts aus dem Größnitztal in Richtung des Tamerkar auf. Der Weg durch das Kar war weithin sichtbar. Aber heute sollte die höchste Stelle der Tour kommen und dort erwarteten wir auch den tiefsten Schnee. In einer großen Kehre stiegen wir dann durch den tiefen Schnee das letzte steile Stück zum (2) Gernot-Röhr-Biwak 2926m auf. Die letzten Meter waren recht schwierig, weil das Fixseil zum festhalten unter dem tiefen Schnee eingefroren war. Aber auch diese Stelle konnten wir schnell überwinden. Der Abstiegsweg zum Tschadinssattel war als unschwer beschrieben, aber wir konnten keinen Weg erkennen. In der Ferne sahen wir größere Steinmännchen. Diese nahmen wir als Orientierungspunkte und stapften durch den hohen Schnee darauf zu. In der Nähe der Steinmännchen konnten wir auch wieder Wegmarkierungen erkennen und bald waren wir auch wieder auf dem Weg zum (3) Peischlachtörl 2484m welches wir nach einem etwas steilerem Abstieg erreichten. Vom Törl wählten wir den direkten Abstieg zum (4) Lucknerhaus 1980m, weil der Schnee immer noch recht hoch lag.
Bald ließ der Schnee nach und die ersten Blumen kamen zum Vorschein. Die Sonne kam langsam durch die Wolken und wir freuten uns schon auf die Entspannung in unserer Unterkunft. Noch schnell zur Nigglalm runter und um den Berg herum und schon konnte wir das Lucknerhaus erkennen. Hier waren die Lager reserviert. Die Chefin heizte am frühen Nachmittag auch gleich die Sauna an und nach dem Essen ging es gleich hinein in die kleine Saunalandschaft.
Am Abend ließen wir unsere Tour bei einem schönen Abschlussessen ausklingen. Wir hatten die Tage viel erlebt. Mussten immer wieder neue Entscheidungen treffen und hatten fast alle Hüttenziele trotz des vielen Schnees erreicht. In einer wunderschönen Winterlandschaft sind wir durch die Schobergruppe gewandert und eigentlich sollte wir die Tour noch einmal wiederholen.

Bildergalerie:


  • 1) Elberfelder Hütte 2348m
  • 2) Gernot-Röhr-Biwak 2926m
  • 3) Peischlachtörl 2490m
  • 4) Lucknerhauses 1980m
Abbildung Höhenprofil

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Eine Erklärung zu den Symbolen und den Daten der Tagesetappen finden Sie unter dem Link "Zeichenerklärung". Weitere Informationen zur Tourenplanung und eine Checkliste stehen für Sie in der Rubrik "Hinweise" bereit.


Inhalt Ergänzungen
Inhalt Ergänzungen
Landkarte
Landkarte Österreich
  Österreich / Kärnten
Tourenplan
Skizze zum Tourenverlauf Skizze zum Tourenverlauf
Anreise

Die Anreise erfolgt von Berlin über die A9 nach München, weiter über die Inntalautobahn bis zur Ausfahrt Kufstein-Süd (Mautfrei). Über Kitzbühl, den Pass Thurn und durch den Felbertauern Tunnel nach Matrei (Osttirol). In Richtung Lienz fahren und gegenüber dem Defreggertal nach Karls am Großglockner abbiegen. Dort fahren wir über die Karlser Glocknerstr. zum Lucknerhaus. Diese Straße ist Mautpflichtig (9€ pro PKW).


    Tipps für Autofahrer

Skizze Anfahrtbeschreibung
 
   Parkmöglichkeiten

Wir parkten am Lucknerhaus. Der Parkplatz war gebührenfrei.

Bewirtschaftung Hütten

In den folgenden Monaten sind die Hütten auf der Tour bewirtschaftet.


Symbol für Kalender

Zusätzliche Hinweise:
Schneelagen an den Übergängen zu den Hütten erfragen.

Ausrüstung

Anbei können Sie eine Liste ansehen, die die empfohlene Ausrüstung für diese Tour beinhaltet.


Symbol für Dokument

Download Ausrüstungsliste

Wanderkarten
  • Kompasskarte Nr.:   48
  • AV-Karte Nr.: 41
Anbei finden Sie einige Links aus dem Internet, die hilfreich für die Vorbereitung der Tour sind:
Weitere Tourenvorschläge:
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Letzte Aktualisierung: 04.10.2016 - 21:14


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