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Rundtour Triglav

Tour SI1: August 2013

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Der Triglav Nationalpark liegt im nordwestlichen Teil Sloweniens. Er grenzt direkt an Italien und befindet sich nur unweit der österreichischen Grenze, im östlichen Teil der Julischen Alpen. Das Gebiet wurde bereits 1924 zum Nationalpark erklärt und ist damit einer der Ältesten in Europa. Der Gipfel des Triglav (Übersetzung: "Der Dreiköpfige") ist mit 2864m gleichzeitig auch der höchste Berg in Slowenien. Über 400 Zweitausender sind im Triglav Nationalpark vereint. Für jeden Slowenen ist es ein großes Ziel den höchsten Gipfel des Landes zu ersteigen.
Im Laufe des Jahres bekam ich eine 50 Cent Münze des Landes in die Hand. Ein Abbild des Gipfels ziert die Rücksäcke der Münze. Dabei kam mir die Idee, eine Tour am Triglav zu planen. Viele Informationen waren im Internet zu Hüttentouren nicht zu finden. Eine Durchquerung des Gebirges war ungünstig, weil sich die Rückreise um den Nationalpark herum als sehr aufwändig zeigte. Damit stand fest, dass die Tour auch wieder am Bohinjsee starten und enden musste.
Wir wanderten vom See zum Komna Haus hinauf. Von der Hochebene gingen wir vorbei an den vielen See und der Sieben-Seen-Hütte hinauf zur urigen Prehodavci Hütte, die auf eine kleiner Anhöhe mit schöner Aussicht lag. Nun starteten wir den Aufstieg zum Triglav Haus. Dabei kamen wir an der Dolic Hütte und dem Planika Haus vorbei. Nach unserem Gipfelsturm stiegen wir zur Vodnik Hütte ab. Nach der letzten Übernachtung wanderten wir, vorbei an einer kleinen Klamm nach Stara Fužina.

1. Tag: Aufstieg zum Komna Haus

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Wir hatten in Ribcev Laz übernachtet. Am Morgen konnten wir vom Balkon der Pension unser Ziel des heutigen Tages, das Komna Haus sehen. Auch hatten wir Blick auf den Bohinjsee. Die letzten Mitwanderer trafen nach langer Fahrt aus Berlin ein.
Unser Schiff startete gegen 11 Uhr. Vom Steg der Anlegestelle konnten wir die vielen Forellen sehen. Überall standen Angler im See und in den Restaurants gab es frische Forellen im Angebot. Die Fahrt kostete 9 € und wir sparten uns dadurch vier Kilometer Fußmarsch. Auf dem Schiff erfuhren wir einiges über dei Landschaft und zum See.

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Nach zwanzig Kilometern legte das Schiff in (1) Ukanc 560m an. Wir setzten unsere Rucksäcke auf und starteten auf dem Fahrweg auf dem Zeltplatz unserer Tour. Wir hielten uns rechts neben der Straße und gingen durch Wiesen vorbei an einigen Häusern. Bald kamen wir wieder auf die Straße und mussten den Rest des Weges auf dieser zurücklegen. Die Straße endete auf einem großen Parkplatz an der (2) Savica Hütte 653m. Unser Plan war es eigentlich, vorbei am Wasserfall zum höher gelegenen See aufzusteigen. Am Kassenhäuschen sagte man uns aber, dass dieser Weg gesperrt war. Also gingen wir zurück zur Savica Hütte und starteten dort den Aufstieg. Die Mittagshitze hatte sich bereits ausgebreitet. Zum Glück hatten wir schattige Abschnitte durch die vielen Bäume auf dem Aufstiegsweg. Immer wieder gab es verseilte Stellen, an denen Trittsicherheit gefordert war. An einer Stelle waren Eisen in den Felsen gesetzt worden, über die wir hinüber kletterten. Nach über zwei Stunden kamen wir dann am (3) Schwarzen See 1294m an. Hier konnte uns nichts mehr halten. Schnell waren wir im kalten Wasser und kühlten uns ab. Leider waren so langsam unsere Wasservorräte aufgebraucht. Aber nirgends fanden wir Möglichkeiten zum Auffüllen.
Gleich hinter dem See fanden wir an einem großen Felsen den Aufstiegsweg zum Komna Haus. Weiter mussten wir in Serpentinen aufsteigen. Belohnt wurden wir mit einem traumhaften Blick über den Bohinjsee von einem Aussichtspunkt. Ein tolles Panorama hatten wir dort vor unseren Augen. Über uns tummelten sich viele Gleitschirmflieger am Himmel. Nun zog sich der Weg in einem leichten auf und ab um den Berg herum. Bald waren die Seile des Lastenaufzuges neben uns zu sehen. Nun war es nicht mehr weit bis zum (4) Komna Haus 1520m.
Auf der Hütte wurden wir super nett empfangen. Die Wirtin war sehr freundlich und sehr über unseren großen Durst überrascht. Nach einer Dusche und einer Erholungsphase auf der Terrasse, wurde das Abendessen serviert. Wir hatten zwei sehr schöne Zimmer bekommen. Bald gingen wir dann geschafft ins Bett.

Bildergalerie:


  • 1) Ukanc 560m
  • 2) Savica Hütte 653m
  • 3) Schwarzer See 1294m
  • 4) Komna Haus 1520m
Abbildung Höhenprofil

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2. Tag: Übergang zur Prehodavci Hütte

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Die Nacht hatten wir sehr gut in unserem Zimmer geschlafen. Am Morgen erwartete uns ein super Frühstück. Die Wirtin machte uns sogar Rühreier. Wir ließen uns etwas Zeit mit dem Aufbruch zu unserer Tagesetappe. Dafür bekamen wir schon zu Beginn viel Sonne ab.
Vom (1) Komni-Haus 1520m machten wir einen kleinen Abstecher zur (2) Bogatin-Hütte 1513m. Vor der Hütte gab es ein kleines Denkmal aus dem ersten Weltkrieg. Die Front verlief auch bis in den Triglav hinein. Am Denkmal bog der Weg in Richtung der (4) Sieben Seen Hütte 1685m ab. Durch ein buntes Blumenmeer wanderten wir über mehrere Hügel zum (3) Doppelsee 1670m unterhalb der Hütte. Leider war hier das Baden nicht erlaubt. Wir suchten uns an der Hütte einen schattigen Platz und stärkten uns mit einer Suppe. Nach der Mittagspause liefen wir auf dem Via Alpina weiter in Richtung der Hochebene. Unterwegs begegneten wir einer Gämse, die langsam vor uns her trabte. Als nächster See folgte der (5) Große See 1850m. Dieser lud uns mit seiner blauen Färbung zum Baden ein, aber wir entschieden uns für den See am Ende des Tages. Nun folgte auf unserem Weg der (6) Grüne See 1980. Direkt am Grünen See bog der Weg zum Plateau Hribarice ab, zu dem wir erst am nächsten Tag aufstiegen. Gleich hinter dem See stieg unser Weg leicht an. Nun sahen wir auch schon die (8) Prehodavci-Hütte 2071m. Vor uns lag etwas unterhalb der (7) Braune See 2005m. Unser Ziel war erreicht und alle sprangen in den See. Naja zum Springen war es etwas zu kalt aber die Abkühlung tat uns gut.
Auf der Hütte bekamen wir ein unser Lager zum Glück in einem kleinen abgetrennten Bereich zugewiesen. Das Angebot zum Abendessen bestand aus zwei Suppen und leckerem Weißbrot. Wir saßen vor der Hütte und konnten dem Sonnenuntergang zuschauen. Zähneputzen konnten wir uns an einem kleinen Wasserhahn unterhalb der Hütte. Das Toilettenhäuschen befand sich in einer aussichtsreichen Lage. War hier alles recht einfach, aber in dieser Landschaft auch verständlich.

Bildergalerie:


  • 1) Komni Haus 1520m
  • 2) Bogatin Hütte 1513m
  • 3) Doppelsee 1670m
  • 4) Sieben-Seen-Hütte 1685m
  • 5) Großer See 1850m
  • 6) Grünsee 1980m
  • 7) Braunsee 2005m
  • 8) Prehodavci Hütte 2071m
Abbildung Höhenprofil

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3. Tag: Übergang zum Triglav Haus

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Irgendwie hatten wir alle schlecht geschlafen. Am Morgen schliefen wir aber so fest, dass wir nicht bemerkten, wie die anderen Wanderer aufstanden und das Zimmer verließen. Um uns herum war alles leer. Zum Frühstück gab es eine große Auswahl und wir ließen uns beim Essen Zeit. Damit war die Sonne um die Gipfel gezogen und es sollte den Tag wieder sehr heiß für uns werden.
Von der (1) Prehodavci Hütte 2071m wanderten wir auf dem gleichen Weg des Vortages hinunter zum Grünen See. Hier bogen wir auf den Weg zum Plateau Hribarice. Dieser begann sofort in steilen Kehren anzusteigen. Bald kamen wir an einen Abzweig, der wieder zur Hütte führte. Man hätte direkt am Braunen See abkürzen können. Leider war dieser Weg auf unserer Karte nicht eingezeichnet. Wir stiegen weiter zum Plateau auf. Dort angekommen, trafen wir auf die ersten Schneefelder. Überall zwischen den Steinen blühten einzelne Blumen. Sogar der seltene Gelbe Alpen Mohn war hier zu finden. Diesen kannten wir nur aus den Dolomiten. Vor uns konnten wir einen Steinbock auf der Futtersuche entdecken. Auf dem Weg begann für uns eine Kletterpartie. Immer wieder waren kleinere gesicherte Passagen zu überwinden.
Am (2) Sattel auf dem Plateau Hribarice 2335m angekommen, konnten wir weit in das Tal schauen. Vor uns war das Planika Haus und der Triglav zu erkennen. Zur linken Seite sahen wir die Dolic Scharte. Dorthin mussten wir nun absteigen. Der Weg fiel erst steil ab und zog sich dann durch ein Schotterfeld um den Berg herum. Nach dreißig Minuten standen wir auf der Scharte. Gleich dahinter stand die (3) Dolic Hütte 2151m, auf der wir eine kleine Rast einlegten. Nach einer kurzen Pause liefen wir die wenigen Meter zur Scharte zurück. Hier gabelte sich der Weg und wir begannen mit dem Aufstieg zum (4) Planika Haus 2401m. Nach einem ersten Aufstieg fiel der Weg wieder ab und dies wiederholte sich einige Male. Erst zum Schluss meisterten wir den steilen Aufstieg zur Hütte. Hier flüchteten wir vor der Sonne in das Haus und bestellten uns eine Suppe. Die Pause tat uns gut. Dabei hatten wir schon unseren Weg, direkt am Felsen entlang, ausgemacht. Gleich hinter der Hütte begann die leichte Kletterei mit einem stetigen Auf- und Abstieg. Dann standen wir in einer Senke. Über uns konnten wir das (5) Triglav Haus 2515m sehen. Bis dorthin säumten einige Schneefelder den Weg. Der Schlussaufstieg stellte sich doch als recht schwierig heraus, weil der Weg unter den Schneefeldern lag. Wir mussten diesen etwas umgehen, standen dann aber schnell auf der Scharte unterhalb der Hütte. Dort angekommen, sahen wir viele Wanderer, die zum Teil die Gipfelbesteigung schon geschafft hatten, oder diese für den nächsten Tag planten. Auf jeden Fall feierten alle und es floss viel Alkohol.
Auf der Hütte war es sehr voll. Wir hatten wieder Glück und bekamen ein kleines ruhiges Zimmer abseits der Terrasse. Wir saßen dort am späten Nachmittag und konnten die Wanderer beim Abstieg beobachten. Selbst als es dunkel wurde, waren Wanderer mit Stirnlampen zu erkennen. Wir gingen bald zu Bett, denn wir wollten uns mit dem Sonnenaufgang auf den Weg machen. Andere Wandergruppen sahen es anders. Selbst nach Mitternacht waren einige noch im Speiseraum. Die Hüttenruhe wurde in dieser Hütte nicht so ernst genommen.

Bildergalerie:


  • 1) Prehodavci Hütte 2071m
  • 2) Sattel Hribarice 2335m
  • 3) Dolic Hütte 2151m
  • 4) Planika Haus 2401m
  • 5) Triglav Haus 2515m
Abbildung Höhenprofil

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4. Tag: Besteigung Triglav/ Übergang zur Vodnik Hütte

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Am Morgen standen wir sehr früh auf. Wir wollten mit der Dämmerung starten. Es war schon recht schwierig in dem kleinen Zimmer gleichzeitig die Sachen zu packen. Der Hüttenwirt hatte uns erlaubt einige Ausrüstung auf dem Zimmer zu belassen. Das reduzierte das Rucksackgewicht um einiges. Als wir aus dem Zimmer kamen, sahen wir die ganzen Wanderschuhe den Flur entlang stehen. Die Hütte hatte keinen Schuhraum und im Zimmer wollte die Schuhe auch keiner haben. Auf der dunklen Terrasse legten wir die Kletterausrüstung im Schein der Stirnlampe an. Um uns herum waren weitere Wandergruppen mit den Startvorbereitungen beschäftigt. Als die Dämmerung einsetzte waren wir fertig und machten uns auf den Weg.
Der Mond stand hoch am Himmel und darunter fing die Morgenröte an sich auszubreiten. Wir hatten uns für die komplette Kletterausrüstung entschieden. Damit ließ es sich entspannter aufsteigen, auch wenn man das Klettersteigset nicht an jeder Stelle des Klettersteiges einhaken musste. Bei der großen Anzahl der Bergsteiger war die Helmpflicht aus unserer Sicht gegeben, denn überall lagen Steine, die leicht herunter getreten werden konnten. Wie wir beim Aufstieg feststellten, waren viele Bergsteiger der gleichen Meinung.
Nach einem ersten Steilstück wechselte der Steig auf die linke Seite des Berges, um dann in ein weiteres Steilstück über zugehen. Über dieses erreichten wir den Gipfelgrat, der aber erst einmal wieder leicht abfiel. Weiter kletterten wir über eine schmale Scharte zwischen den Gipfeln, die mit Seilen gesichert war. Hier blies auf einmal ein kräftiger Wind. Nach der Scharte stand uns der letzte Aufstieg zum Gipfel bevor. Dann sahen wir bereits das Biwak auf dem Gipfel des (2) Triglavs 2864m. Hier verkauften Slowenen Bier, alkoholfreie Getränke und warmen Kaffee, der in dem Biwak gekocht wurde. Sie waren am Morgen bei Dunkelheit aufgestiegen und hatten alles auf den Berg getragen. Wir hatten die Lichter beim Anlegen der Ausrüstung sehen können.
Der Abstieg war dann recht einfach. Wir warteten an zwei Kletterstellen die entgegen kommenden Gruppen ab und konnten uns dabei ausruhen. Dann hatten wir einen freien Weg ohne großen Gegenverkehr und saßen bald wieder auf dem (1) Triglav Haus 2515m. Die Hütte war nun leer. Wir holten unsere restlichen Sachen aus dem Zimmer und hatten dann großen Hunger. Das Frühstück auf den Hütten war sehr umfangreich. Jeder wurde satt.
Nun stand der zweite Teil des Tages an. Wir mussten noch zur (4) Vodnik Hütte 1817m absteigen. Gleich hinter der Hütte führte der Weg durch leichtes Geröll abwärts. Bald standen wir schon wieder vor verseilten Stellen. Aber wer den Triglav schafft, kommt auch mit diesen kurzen Kletterpartien klar. Vor uns war nun der (3) Pferdesattel 2020m zu sehen. Der Weg verlief an den Felsen entlang weiter abwärts. Neben uns lagen Wiesen, die voll mit Edelweiß waren. Wir wanderten weiter über den Sattel in Richtung der Hütte. Noch einmal trafen wir auf kleinere Kletterstellen und dann kamen wir an der Vodnik Hütte an. Hier pausierten einige Wandergruppen, die den Aufstieg noch vor sich hatten. Wir beschlossen auf der Hütte zu bleiben. Der weitere Abstieg in das Tal wäre uns zu weit gewesen, auch wenn diesen viele Wanderer mit einplanten. Die Ruhepause hatten wir uns verdient. Die Wirtin gab uns ein gutes Zimmer und es gab hier einen Waschraum mit fließendem Wasser. Wir machten es uns bequem und waren stolz auf die Gipfelbesteigung. Das Triglav-Massiv war von der Terrasse aus zu sehen. Davor stand das Planika Haus. Ein beeindruckendes Landschaftsbild.

Bildergalerie:


  • 1) Triglav Haus 2515m
  • 2) Triglav 2864m
  • 3) Pferde Sattel 2020m
  • 4) Vodnik Hütte 1817m
Abbildung Höhenprofil

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5. Tag: Abstieg zum Bohinjsee - Stara Fužina

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Da wir am gleichen Tag eine lange Heimreise vor uns hatten, wollten wir früh starten. Die Hütte war darauf eingestellt und schon morgens gab es zum letzten Mal eine große Frühstücksauswahl. Aber man musste alles einzeln bestellen. Bestellt man Brot und Marmelade, dann heißt das nicht, dass man auch Butter dazu bekommt. Aber so langsam gewöhnten wir uns daran.
Schnell waren wir startbereit und marschierten los. Die Gruppen gingen von der (1) Vodnik Hütte 1817m in Richtung des Triglav, wir wanderten in das Tal. Nach fünfzehn Minuten standen wir an einer kleinen Weggabelung und die Wanderkarte musste weiter helfen. Unser Weg war der kleinste Pfad, den wir erst nicht wahrgenommen hatten. An einem Stein fanden wir dann den Hinweis zum Bohinjsee. Nun begann der Abstieg. In steilen Serpentinen führte der Weg abwärts. Dann kamen uns drei beladene Pferde mit ihren Führen entgegen. Damit war auch klar, wie die Hütte versorgt wurde. Wir mussten uns an die Felswand drücken, damit die Tiere an uns vorbei kamen. Der Weg wurde flacher und führte um einige Felsen herum. Überall konnten wir kleine Alpenveilchen entdecken. Dann kam der letzte Abstiegsweg, der im Talschuss an einem Wasserfall endete. Weiter wanderten wir auf einem Fahrweg vorbei an ersten Gehöften. Nun trafen wir viele Wanderer, die aus dem Tal zum Wasserfall wandern wollten. Wir konnten jedem Wanderer Auskunft geben, wie weit es noch zum Ziel war. Dann tauchte vor uns die (2) Vojehütte 690m auf. Wir machten es uns auf der Terrasse gemütlich. An der Hütte endete die Straße aus dem Tal. Wir hatten zuerst vor, diesen Weg zu nutzen. Wie wir bald feststellen sollten, wäre dies die schlechtere Entscheidung gewesen. Hinter der Hütte zweigte der Weg in den Wald ab. Vor uns tauchte ein großes Schild auf, welches den Weg durch eine Klamm anzeigte. Wir waren überrascht, was wir auf unserem Abstiegsweg noch zu sehen bekamen. Der Weg endete auf dem oberen Parkplatz in Stara Fužina 547m. Der See war bereits zu sehen. Wir liefen weiter in Richtung Ortszentrum und fanden dann einen Weg über die Wiesen zum See. Der See war sehr gut besucht. Da unser Auto in Ribcev Laz stand, mussten wir noch ein Stück um den See herum gehen. An der Brücke in Ribcev Laz sprangen wir bei der großen Hitze sofort in den See und genossen die Abkühlung ausgiebig.
Nach dem Baden kehrten wir am Kletterfelsen in das Gartenlokal ein und stärkten uns vor der langen Fahrt. Die angebotene Pizza war kaum zu schaffen und natürlich gab es hier auch die Forellen. Beim Essen ließen wir noch einmal die Tour Revue passieren. Wir sind bei großer Hitze durch eine bunte Traumlandschaft gewandert. Überall blühten die Blumen auf den Wiesen und an den Wegrändern. Selbst auf dem felsigen Hochplateau fanden wir einen bunten Steingarten vor. Der Höhepunkt war natürlich die Besteigung des Gipfels. Die Kletterei hatten wir alle gut gemeistert und stolz wie die vielen Slowenen waren auch wir auf den gelungenen Gipfelsturm.

Bildergalerie:


  • 1) Vodnik Hütte 1817m
  • 2) Vojehütte 690m
  • 3) Stara Fužina 547m
Abbildung Höhenprofil

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Eine Erklärung zu den Symbolen und den Daten der Tagesetappen finden Sie unter dem Link "Zeichenerklärung". Weitere Informationen zur Tourenplanung und eine Checkliste stehen für Sie in der Rubrik "Hinweise" bereit.


Inhalt Ergänzungen
Inhalt Ergänzungen
Landkarte
Landkarte Slowenien
  Slowenien / Gorenjska
Tourenplan
Skizze zum Tourenverlauf Skizze zum Tourenverlauf
Anreise

Die Anreise erfolgte von Berlin nach München und weiter auf der Tauernautobahn bis Villach. Hier wechselten wir auf die A11 und fuhren bis zur Grenze nach Slowenien. Hier fuhren wir durch den Karawankentunnel auf die A2 in Richtung Lubljana. Auf der A2 fuhren wir bis nach Lesce (Ausfahrt Nr. 3). Dort bogen wir nach Bled ab und fuhren bis nach Stara Fuzina.
Maut: Wir mussten für die An-und Abreise insgesamt 56,30 € pro Fahrzeug bezahlen. Durch Österreich und Slowenien benötigten wir eine Vignette. Weiterhin mussten wir für den Tauerntunnel und den Karawankentunnel (Hin- und Rückfahrt) eine Maut entrichten.


    Tipps für Autofahrer

Skizze Anfahrtbeschreibung
 
   Parkmöglichkeiten

Stara Fuzina konnten wir unser Auto an der Pension abstellen.

Bewirtschaftung Hütten

In den folgenden Monaten sind die Hütten auf der Tour bewirtschaftet.


Symbol für Kalender

Zusätzliche Hinweise:
Schneebedingungen am Triglav erfragen.

Ausrüstung

Anbei können Sie eine Liste ansehen, die die empfohlene Ausrüstung für diese Tour beinhaltet.


Symbol für Dokument

Download Ausrüstungsliste

Wanderkarten
  • Kompasskarte Nr.:   064
  • Kompasskarte Nr.: 2801
Anbei finden Sie einige Links aus dem Internet, die hilfreich für die Vorbereitung der Tour sind:

Letzte Aktualisierung: 13.11.2017 - 12:06


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