Durchquerung der Bayrischen
Voralpen im Tölzer Land
45km
4 Tage
4157hm
Für das Jahr 2026 organisierte ich aus zeitlichen Gründen die erste Wandertour recht früh für die Saison. Also musste ich eine Tour finden, die nicht allzu zu hoch in die Alpen hineinführte und gegebenenfalls bei einer schlechteren Wetterlage begehbar war. Bereits einige Jahre waren wir schon einmal in der Region gewandert und bei einer Tour das Mangfallgebirge durchwandert. Es entstand die Idee durch das Tölzer Land zum Tegernsse zu wandern, von dem wir 2018 zur Wanderung in das Mangfallgebirge gestartet waren.
Das Gebiet zwischen Kochel am See und dem Tegernsee ist Teil des bayerischen Voralpenlandes und wird als Tölzer Land bezeichnet. Das Tölzer Land befindet sich südlich von München und ist Knotenpunkt vieler Fernwander- und Fernradwege. Auf hunderten Kilometern , die sich aktiv zu Fuß erkunden lassen, führt beispielsweise der Jakobsweg zum Wallfahrtsort Benediktbeuern und der Maximiliansweg über die Benedikterwand zur Tutzinger Hütte. Geprägt wird es durch Moorgebiete, wie zum Beispiel das Loisach-Kochelsee-Moor und durch sanfte Hügel. Es verbindet die beiden Seengebiete über das untere Isartal und umfasst Orte wie Bad Tölz.
Wir wanderten 4 Tage in diesem Gebiet. Die Tour begann am Bahnhof in Benediktbeuern, wo wir zuerst das Kloster besuchten. Am Nachmittag stiegen wir zur Tutzinger Hütte auf. Am nächsten Tag überquerten wir die Benediktenwand und wanderten zur Florianshütte. Von der Hütte stiegen wir nach Lengries ab und überquerten dort die Isar. Im Anschluss gingen wir zur Lenggrieser Hütte, wo wir die letzte Nachte Nacht auf der Tour verbrachten. Am letzten Tag stiegen wir durch das Söllbachtal nach Bad Wiessee an und fuhren mit dem Schiff nach Gmund und von dort mit dem Zug nach München zurück.
Leider hatten wir auf dieser Tour viel Pech mit dem Wetter, obwohl es an den Tagen vor der Tour eine sehr gute Vorhersage für sommerliches Wetter gab. Diese änderte sich von Tag zu Tag und wir mussten die Regensachen ganz nach oben in den Rucksack packen.
10,8km
3,5h
715hm
0hm
mittel
Wir reisten gegen Mittag mit dem Zug über München nach (1) Benediktbeuern 619m an. Der Ort befindet sich im oberbayerischen Pfaffenwinkel mit einer reichen Geschichte, die eng mit dem gleichnamigen Kloster, einer ehemaligen Abtei der Benediktiner, verbunden ist. Die Klosteranlage besteht aus zwei großen Gebäudekomplexen, die sich in drei Vierecke gliedern. Vom Bahnhof gingen wir zum nahe gelegenen Kloster und schauten uns diese an. Die Klosterkirche St. Benedikt war eingerüstet und wird derzeit renoviert. Es begann schon gleich ordentlich an zu regnen. Also machten wir ein paar Fotos und gingen dann in die Klosterschänke zur Mittagspause, denn wir waren schon viele Stunden auf den Beinen. Dort wurde eine kleine Mittagskarte mit typischen bayrischen Gerichten angeboten.
Dann hatte es aufgehört zu regnen. Wir machten uns nun auf den Weg zu unserem Tagesziel. Bis dahin waren aber noch einige Höhenmeter zu überwinden. Zuerst mussten wir zum Ortsrand gehen, um auf die Wanderwege zu gelangen. Als Ausgangspunkt hatten wir den (2) Parkplatz Benediktenwand 665m im Ortsteil Gschwendt gewählt. Dort begann der Wildbachlehrpfad. Auf dem Lehrpfad im stillen Lainbachtal kann man eine der geologisch interessantesten Schluchten der Bayerischen Alpen erleben. An zehn Stationen berichten Schautafeln unter anderem über das Wildbachmanagement zur Eindämmung der Hochwassergefahr, die Geologie des Lainbachtals, die Pflanzen am Wildbach und das Leben im Wasser. Schon nach ein paar Schritten tauchten die ersten Geröllsperren auf. Sehr beeindruckend ist der massive Treibholzrechen aus dicken Stahlrohren, die innen mit Beton gefüllt waren. Der Rechen soll Baumstämme und große Felsbrocken abfangen.
An der Söldneralm gabelt sich der Weg. Wir hielten uns rechts Richtung der Tutzinger Hütte und Benediktenwand. Es ging nun bergauf auf einer Forststraße aus dem Tal heraus. Überall krochen die Weinbergschnecken über den Weg. Davon sollten wir in den nächsten Tagen noch einige sehen. Nach einer steilen Wegstrecke, die früher bezeichnenderweise "Am Elend" hieß, erreichten wir bald den Sattel zwischen dem Gurnberg und dem Gurneck. Wenig später taucht vor uns die große Lichtung der (3) Eibelsfleckalm 1085m auf. Es gab zwar bei diesem Wetter keinen Blick in das Tal, aber in der Landschaft waren in den Wolken die ersten Felsformationen der Benediktenwand zu erkennen. Wer an dieser Stelle dem Waldlehrpfad folgt, kann noch die ein oder andere Überraschung zu sehen, darunter den größten Findling im Tölzer Land sowie einem versteckten Wasserfall, den wirklich nur ganz wenige kennen.
Wir folgten der Ausschilderung zur Benediktenwand und erreichten einen schmalen Durchlass im Weidezaun, der uns auf eine größere Freifläche führte. Wir sahen bald zur linken Seite die Gebäude an der (4) Tutzinger Hütte 1327m, zu der wir nun aufstiegen. Zum Glück war es in der Hütte warm und wir konnten einen Teil der nassen Sachen aufhängen.
In der Hütte war es sehr gemütlich. Wir bestellten uns ein Bier und dann gab es auch schon Abendessen. Angeboten wurden regionale Gerichte, wie zum Beispiel Gulasch mit Klößen. Vor der Hütte klarte der Himmel auf. Es gab sogar schon ein leichtes Alpenglühen an der Benediktenwand. Wir hofften, dass das Wetter am nächsten Tag besser wird, aber der Wetterbericht gab uns wenig Hoffnung. Nach dem langen Tag gingen wir dann auch bald in unser Bett. Wir hatten 4-Bettzimmer bekommen, in den wir genügend Platz für die Sachen hatten. Sogar die Heizung war noch an, die in der Nacht für ausreichend Wärme. Draußen hörten wir den Regen, der auch weiterhin auf die Hütte prasselte.
Bildergalerie:















1) Kloster Benediktbeuern 619m- 2) Parkplatz Benediktenwand 665m
- 3) Eibelsfleckalm 1085m
- 4) Tutzinger Hütte 1327m
9,2km
6h
794hm
835hm
schwer
Wir waren recht früh aufgestanden. Auch für den heutigen Tag war schlechtes Wetter angesagt worden. Aber am Morgen schien noch die Sonne. Wir frühstückten in Ruhe und packten dann die Sachen. Hinter der (1) Tutzinger Hütte 1327m führte der Weg zuerst in Richtung der Benediktenwand. Über uns konnten wir sogar das Gipfelkreuz erkennen, zu dem wir aufsteigen wollten. An der Wand bog der Weg auf die Route des Westanstieges nach rechts ab. Der Ostanstieg ist deutlich steiler und beinhalten Passagen in einem Klettersteig. Wir konnten nun nach Benediktbeuern schauen und sahen das Kloster, wo wir am Vortag gestartet waren. Vor uns hörten wir ein dumpfes Geräusch. Als wir um eine Kehre kamen, kämpften vor uns zwei Steinböcke. Langsam sahen wir immer mehr Steinböcke, die sich nun langsam auch aus dem Staub machten. Dabei kamen sie an unserem Standort sehr nah vorbei. Als der Weg wieder frei war, gingen wir weiter und stiegen den steilen Hang weiter hinauf. Nach ca. 1,5 Stunden erreichten wir den Gipfel an der (2) Benediktenwand 1801m. Leider war der Himmel bezogen und wir hatten keinen Ausblick auf die Region. Lediglich die Hütte war unter uns zu erkennen. Etwas Unterhalb des Gipfels befindet sich ein Biwak, welches in Notfällen benutzt werden kann.
Vom Gipfel begannen wir mit dem Abstieg zum (3) Rotöhrsattel 1668m. Durch den Regen waren die Steine recht nass und rutschig. An einigen Stellen gab es Verseilungen, die beim Abstieg halfen. Es regnete weiterhin, was uns den Abstieg etwas erschwerte. Vom Rotöhrsattel gingen wir über lichtes Latschengelände unterhalb der Achselköpfe leicht absteigend in Richtung der Probstalmhütte. Der Pfad war recht zugewachsen und die nassen Latschenkiefern verstellten uns ab und zu auch mal den Weg. In der Höhe der Hütte begann der Aufstieg zum Probstalmsattel. Dieser ging steil in Richtung des Latschenkopfes nach oben. Die Wolkendecke war nun aufgezogen. Nach ca. 200 Höhenmeter erreichten wir den Sattel. Vor uns bot sich das Panorama des Brauneck.
Vom Probstalmsattel stiegen wir zur (5) Stie-Alm 1520m ab. Vor der Hütte war bereits die kleine Herz-Jesu-Kapelle zuerkennen, die vor einer tollen Kulisse mit schroffen Felsen und blühenden Almwiesen steht. Der Weg dorthin war sehr steil, weil er direkt am Skihang hinunterführte. Die Stie-Alm ist die einzige Alm im bayerischen Oberland mit einer hauseigenen Almkäserei. In einem Hofladen können die Produkte der Alm erworben werden. Auf der Alm machten wir eine Pause und ruhten uns etwas aus. Von der Terrasse konnten wir auf das Karwendel schauen, wo sich langsam die Wolken zurückzogen. Danach wanderten wir weiter auf dem Fahrweg in Richtung des Brauneck. Das nächsten Ziel war die (6) Tölzer Hütte 1464m. Das Wetter wurde immer besser und wir machten es uns auf der Terrasse der Hütte bequem. Nun waren auch die schneebedeckten Gipfel des Karwendel zu sehen. In der Tölzer Hütte wurden riesige Kaiserschmarren angeboten. Eine Gruppe hatte diesen für 4 Personen bestellt, aber nicht geschafft. Da sie die Bahn am Brauneck bekommen mussten, überließen sie uns die Portion. Wir schafften sie aber auch nicht.
Gut gestärkt wanderten wir weiter zu unserer Unterkunft für den Abend. Zuerst gingen wir den bergab zur Bayrischen Hütte. Vor der Hütte gab es eine Sauna und einen Whirlpool. Und das bei dieser Aussicht. Wir hatten noch eine halbe Stunde leicht bergab zu gehen und kamen dann an der (7) Florianshütte 1290m an, wo wir sehr freundlich empfangen wurden. Die Florianshütte ist eine privat geführte, öffentliche Berggaststätte der Berufsfeuerwehr München. Namensgeber ist St. Florian, der Schutzpatron der Feuerwehr. Erbaut wurde die Hütte im Jahr 1928. Die Hütte verfügt über 40 Betten in Mehrbettzimmern und Lagern. Wir duschten erst einmal und zogen uns für das Abendessen um. Der Wirt hatte für uns einen Schweinbraten mit bayrischem Kraut und Knödel hergerichtet, den wir uns schmecken ließen. Den Abend ließen wir im gemütlichen Gastraum ausklingen. Draußen fing es wieder an zu regnen. Also sollte auch die ursprünglich Wettervorhersage für den nächsten Tag nicht zutreffen.
Bildergalerie:















1) Tutzinger Hütte 1327m- 2) Benediktenwand 1801m
- 3) Rotöhrsattel 1668m
- 4) Probstalmsattel 1628m
- 5) Stie-Alm 1520m
- 6) Tölzer Hütte 1464m
- 7) Florianshütte 1290m
12,8km
5h
666hm
608hm
mittel
Am Morgen regnete es leider immer noch. Wir frühstückten erst einmal. Es gab ein kleines Buffet, an dem sich jeder bedienen konnte. Dann zogen wir doch die Regensachen an, denn eine Wetterbesserung war nicht in Sicht. Von der (1) Florianshütte 1290m gingen wir zuerst den Weg vom Vortag zurück in Richtung der Anderl-Alm und von dort talauswärts auf dem Fahrweg. Hinter einer Kehre bog der Weg zum (2) Ludwig-Plötz-Haus 1180m ab. Da musste ich natürlich aufgrund des Namens einmal vorbeischauen. Nach dem Foto gingen wir weiter bergab. Die Straße hatte ordentlich Gefälle und war anstrengend zu gehen. Im Tal sahen wir die ersten Häuser des Ortsteil Wegscheid, der zur Gemeinde Lenggries gehört. Dort kehrten wir in den (3) Gasthof Pfaffensteffl 688m ein. Dieser bot einen Mittagstisch an. Wir ruhten uns hier aus und aßen eine Tagessuppe.
Nach der Pause gingen wir in Richtung der Isar, um diese am Ortsende zu überqueren. Der Fußweg führte auf die Bretonebrücke, welche führt den Fluss am Teil des malerischen Isarwinkels über. Sie ist eine symbolische Brücke, die im Rahmen der Partnerschaft mit einer Gemeinde aus der Bretagne errichtet wurde und dient als Zeichen der Freundschaft zwischen der bayerischen Gemeinde und ihren bretonischen Partnern. Hinter der Brücke folgten wir dem Fußgängerweg, der an der B13 entlang bis in den Ort (3) Almbach 693m führte. Dort bogen wir an dem Fahrradladen "Radsport Oberland" links ab und wanderten den schmalen Fahrweg bergauf. Über diesen kamen wir zum (4) Wanderparkplatz Schönberg 729m am Almbach. Ab hier war die Lengrieser Hütte ausgeschildert.
Der Weg begann gleich anzusteigen. Wir folgten parallel den Seekargraben und überquerten diesen schließlich. Noch einmal folgten wir einem Fahrweg, befor es wieder auf einen Pfad ging, der noch steiler wurde. Nach ca. einer Stunde erreichten wir den Grasleitensteig. Der Weg beginnt im Ortsteil Mühlbach. Etwas oberhalb verläuft er unterhalb des Grasleitensteins und des Grasleitenkopfes. Der Wanderanstieg wird zunehmend Mittelteil steiler. Danach folgt der eigentliche Anstieg im Wald mit einigen Serpentinen zur (6) Lenggrieser Hütte 1338m hinauf.
Die Hütte liegt im Brauneckgebiet der Gemeinde Lenggries. Sie ist ganzjährig geöffnet mit 48 Schlafplätzen für Wanderer, die sich in 7 verschieden große Lager aufteilen. Im Eingangsbereich konnten wir die nassen Sachen ablegen. Dort gab es auch einen Trockenraum, der aber sehr klein war. Irgendwie regelte es sich aber gegen Abend und alle Sachen bekamen wir bis zum Morgen trocken. Gegen Gebühr ist eine Dusche nutzbar. Wir ruhten uns etwas aus und zogen uns für den Abend um. Die Hütte der gemütlichen Stube tranken wir etwas und bestellten uns das Abendessen. Die Karte war nicht allzu groß, hatte aber eine ausreichende Auswahl an regionalen Spezialitäten. Zum Nachtisch teilten wir uns einen Kaiserschmarre, der ebenfalls sehr gut schmeckte. Zum Abschluss bestellten wir uns einen Schnaps zum Anstoßen auf die tolle Wandertour. Der wurde mit einem Hirschgeweih serviert, in dem die Gläser steckten. Aber es war Vorsicht geboten, denn die Gläser hatten keinen Fuß zum Abstellen. Wir verbrachten einen schönen Abend. Auf der Hütte gab es einige Hüttenbücher. Die wurden gleich für ein Quiz genutzt, denn immerhin war die Lenggrieser Hütte die 940 Hütte, die ich bereits besucht hatte und so waren viele Antworten die richtigen.
Dann ging es aber zu Bett, denn am nächsten Tag mussten wir pünktlich die Fähre bekommen, um rechtzeitig die Heimfahrt antreten zu können. In der Nacht regnete es weiterhin sehr stark, aber wir hofften weiterhin, dass wir wenigstens einen Tag gutes Wetter haben.
Bildergalerie:











1) Florianshütte 1290m- 2) Ludwig-Plötz-Haus 1180
- 3) Gasthof Pfaffensteffl 688m
- 4) Parkplatz Schönberg 729m
- 5) Lenggrieser Hütte 1338m
13,1km
4,5h
67hm
616hm
mittel
Am Morgen standen wir sehr früh auf. Die Frühstückszeit war ab 07:30 Uhr. Zum Glück war der Hüttenwirt schon eher mit dem Eindecken fertig. Somit hatten wir viel Zeit um die Auswahl auf dem sehr reichhaltigen Büfett zu probieren. Vor der Tür regnete es immer noch, aber der blaue Himmel war in der Ferne schon zu erkennen. Also packten wir die Regensachen wieder ein und gingen an der (1) Lenggrieser Hütte 1338m vorbei zum Hirschbachforstweg (Weg Nr. 613). Diesem folgten wir der Ausschilderung zum (2) Hirschbachsattel 1227m, den wir nach etwa einer Stunde erreichten. Am Sattel bogen wir nach rechts ab und folgten der Ausschilderung zum (3) Stinkergraben 1084m. Zu diesem Graben stiegen wir vom Sattel ab und wanderten am Wasserlauf das Tal entlang weiter hinunter. Nach insgesamt 2,5 Stunden erreichten wir das (4) Söllbachtal 944m, durch welches wir bis nach (5) Bad Wiessee 727m auf dem Fahrweg weiter wanderten. Im Tal begegneten wir nun mehr Radfahrern und Wanderern. Die Hauptstraße überquerten wir im Ort und gingen weiter am Söllbach entlang bis nach Abwinkel. Dort gab es einen Kiosk am Badestrand, wo wir endlich einkehren konnte. Unterwegs hatten alle Gaststätten (am Sonnabend) geschlossen. Von Abwinkel liefen wir den letzten Kilometer der Wandertour auf dem Sonnenfeldweg bis zur Ortsmitte von Bad Wiessee. An der Anlegestelle der Schifffahrt fanden wir einen Biergarten mit Loungemöbeln, wo wir es uns im Schatten bequem machen konnten. Hier warteten wir auf unser Schiff. Wir hatten die Route nach Gmund ausgewählt, weil in Tegernsee ein Schienenersatzverkehr eingerichtet war. Die Tour nach Gmund war die gemütlichere Variante.
Unser Schiff legte pünktlich an. Wir hatten die Tickets bereits einige Wochen zuvor gekauft, denn die Plätze sind reglementiert und wir haben für die Mittagstour die letzten freien Plätze erhalten. Die Sonne schien. Auf dem Schiff setzten wir uns ans Heck. Von hier hatten wir bei der Überfahrt einen sehr schönen Blick auf die Gipfel, die wir auf unserer Wandertour gequert hatten. Nach ca. 30 Minuten legten wir in Gmund am nördlichen Zipfel des Sees an. Hier mündete die Mangfall in den Tegernsee. Den Fluss querten wir über eine Brücke. Von dort hatten wir einen sehr schönen Blick auf den See und nach Gmund. Im Ort leisteten wir uns ein Eis beim Italiener und warteten auf unseren Zug, der uns nach München brachte.
Es war eine sehr schöne Tour, aber bei dem Regenwetter etwas schwer zu gehen. Leider blieben uns die schönen Ausblicke von der Benediktenwand verwert. Vor allem die Hütten haben uns sehr gefallen. Wir wurden überall sehr freundlich empfangen und haben uns auf allen wohlgefühlt.
Bildergalerie:















1) Lenggrieser Hütte 1338m- 2) Hirschsattel 1227m
- 3) Stinkergraben 1084m
- 4) Söllbachtal 944m
- 5) Bad Wiessee 727m
Eine Erklärung zu den Symbolen und den Daten der Tagesetappen finden Sie unter dem Link "Zeichenerklärung". Weitere Informationen zur Tourenplanung und eine Checkliste stehen für Sie in der Rubrik "Hinweise" bereit.







Deutschland / Bayern 



Hochtour / mittel
Parkmöglichkeiten











4 Tage
2011

