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Pyrenäen
Ordesa Nationalpark

Tour SP2: Juli 2023

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Auf unserem Weg werden wir von vielen Wanderern gegrüßt. Mal ein freundliches Holla, dann wieder ein Bon jour. Wir wandern im französischen Parc national des Pyrénées oder im spanischen Parque nacional de los Pirineos. Von Panticosa wanderten wir bis nach Torla de Ordesa. Dabei querten mir mehrfach die Ländergrenze und den Nullmeridian, der durch die Nationalparks verläuft.
Die Pyrenäen sind ein 430 km langes Gebirge und trennen die Iberische Halbinsel vom übrigen Europa. Die Berge beginnen am Atlantischen Ozean und verlaufen bis zum Mittelmeer. Benannt wurde das Gebirge nach Pyrene, einer Figur aus der griechischen Mythologie. Klimatisch stellt das Gebirge eine Klimascheide dar. Die französische Seite bekommt deutlich mehr Feuchtigkeit ab als die Spanische. Dadurch ähnelt das Klima auf der Französischen Seite mehr dem Klima in den Alpen. Der französischen Nationalpark umfasst das Gebiet zwischen dem Valle d’ Aspee und dem Valle d’ Aure. Dieser Park zieht sich über 100 Km an der spanischen Grenze entlang. Das Highlight ist dabei der berühmte Cirque de Garvanie, den wir vom Refuge Breche de Roland sehen konnten. Der bekanntere der beiden spanischen Nationalparks ist der Parque National de Ordesa y Monte Perdido, mit seinen zahlreichen imposanten Schluchten und Wasserfällen. Der Monte Perdido (verlorener Berg) ist mit 3355 Metern der dritthöchste Berg der gesamten Pyrenäen. Die Wandermöglichkeiten in den Pyrenäen sind sehr vielfältig. Von mächtigen 3000ern, über wilde Schluchten, vorbei an Gletschern, über einsame Passübergänge bis hin zu breiten und flachen Wanderwegen durch die Berge, ist praktisch alles dabei.
Bei sehr guten Wetterverhältnissen starteten wir in Panticosa und stiegen zum Refugio de los Ibones de Bachimaña. Über das Refuge Wallon-Marcodau gelangten wir zum Refuge des Oulettes de Gaube, welches unterhalb des gleichnamigen Gletschers steht. Noch einmal wanderten wir zurück in den spanischen Teil zum Refugio de Bujaruelo, um von dort den steilen Weg zum Refuge Breche de Roland aufzusteigen, welches oberhalb des Cirque de Garvanie liegt und auch die höchste Hütte der Tour war. Über das Refugio de Goriz stiegen wir dann in das Ordesa Tal ab und fuhren mit dem Shuttle nach Torla de Ordesa.

1. Tag: Aufstieg zum Refugio de los Ibones de Bachimaña

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Am Morgen brachte uns ein Taxibus von Barcelona nach Baños de Panticosa. Nach einer 5-stündigen Fahrt kamen wir im Ort an. Der Ort Baños de Panticosa liegt auf einer Höhe von 1636 Metern in dem Gletscherkessel des Flusses Caldarés. Die Granitwände des Talkessels werden von mehreren über 3000 Meter hohen Gipfeln gebildet, darunter dem Argualas mit 3046 Meter, dem Garmo Negro mit 3.051 Meter und dem Infierno mit 3.082 Meter. Der Fluss entspringt an diesen Bergen und zunächst sammelt sich das Wasser in mehreren Bergseen. Von dortAnschließend fließt er hinunter in den Ibón de los Baños, an dem sich mehrere Thermalbäder befinden. In der Nähe des Ortes wurden römische Münzen aus der Regierungszeit von Augustus und Tiberius gefunden, die belegen, dass es in dieser Gegend eine römische Präsenz gab und dass die Menschen schon zu dieser Zeit in die Region kamen, um die Bäder zu nutzen. Wir gingen zum (1) Refugio Casa de Piedra 1636m und kehrten dort ein. Wir aßen ein Brot und tranken einen Kaffee. Viele Wanderer kamen den Berg hinunter und saßen vor der Hütte.
Nach der Pause gingen wir dann zum Startpunkt des GR11. Der Weg begann sofort sehr steil anzusteigen. Auf einem schmalen Felsband wanderten wir bergauf. An dem kleinen Aussichtspunkt "Mirador de La Reina" konnten wir noch einmal auf den kleinen Ort Baños de Panticosa hinunterschauen. Auf dem Weg war es recht voll. Viele Wanderer kamen uns entgegen. Der Weg war recht schmal und wir mussten einige Male warten, bis die Gruppen an uns vorbeikamen. Dann kamen wir zur Cascada del Pino. Der kleine Wasserfall ist ca. 30 Meter hoch. Es gab nur wenig Platz auf dem Weg für ein Foto. Oberhalb des Wasserfalls gab es weitere sehenswerte Cascaden, an den wir vorbeiwanderten. Der Weg führte weiter in das Tal hinein. An großen Felswänden aus Granit sahen wir bereits die Cascate de Fraile, in dem das Wasser vom Embalso de Bachimaña Bajo über die Felsen herunterstürzte. Wir wanderten bis an die Felswand heran und stiegen dann an der linken Seite zum Embalso de Bachimaña Bajo (Stausee) hinauf. Von der Staumauer konnten wir bereits (3) Refugio de Bachimaña 2185m sehen. Wir stiegen die wenigen Meter zur Hütte hinauf.
Auf der Hütte war es recht voll. Da einige Wolken aufzogen, mussten wir in der Hütte bleiben. Wir bekamen ein Zimmer zugewiesen. In diesem gab es eine Toilette und eine Dusche. Was für ein Luxus. Wir ruhten uns etwas aus und machten uns frisch. Am Abend wurden die Tische eingedeckt und es gab ein 3-Gang-Menü. Nach der Suppe wurde eine Pfanne aus dem Ofen mit Schweinebraten serviert, die sehr gut schmeckte. Im Anschluss planten wir unsere Etappe für den nächsten Tag. Es war noch einmal ein kurzer Abschnitt geplant. Das Wetter sollte sehr gut werden, somit hatten wir keinen zeitlichen Druck und konnten etwas später frühstücken.


  • 1) Refugio Casa de Piedra 1636m
  • 2) Cascata del Fraile 2042m
  • 3) Refugio de Bachimaña 2185m
Abbildung Höhenprofil

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2. Tag: Übergang zum Refuge Wallon-Marcadau

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Am Morgen schien bereits die Sonne. Es gab ein kleines Frühstück in der vollen Hütte. Das Team kam kaum hinterher. Zum Schluss hatten wir aber alle etwas im Magen und die Hütte leerte sich langsam. Wir gingen vom (1) Refugio de los Ibones de Bachimaña 2185m hinunter zur Staumauer. Dort gab es ein Gruppenfoto. Dann gingen wir auf dem GR11 Senda-Pirenaica weiter auf der linken Seite des Stausee entlang. Als Nächstes kamen wir an den oberen Staussee (Embalse de Bachimaña Alto). Diesen passierten wir in einem weiten Bogen. Am (3) Abzweig zum Refugio de Respomuso 2225m wendeten wir uns nach rechts und begannen nun mit dem Aufstieg. Die Windböen wurden langsam stärker. Wir stiegen in Serpentinen hinauf zum Puerto de Marcadau 2540m. An der Scharte waren die Windböen so stark, dass wir uns kaum auf den Beinen halten konnten. Wie wir später im Wetterbericht lesen konnten, betrugen die Windgeschwindigkeiten 120 Km/h. Wir hatten eigentlich noch die Besteigung des Muga Nord geplant, aber die fiel bei diesem Wetter aus. Im gegenüberliegenden Tal, welches nach Cauterets hinunterführte, konnten wir sehen, dass dieses komplett unter den Wolken lag, obwohl wir blauen Himmel hatten. Dann wanderten wir hinunter in das Marcadau Tal. Erst über viel Geröll, dann wurde es langsam grüner und zum Schluss wanderten wir auf den Wiesen hinüber zum kleinen Fluss Gave du Marcadau und überquerten diesen auf einer Brücke, bevor wir die letzten Meter zum (4) Refuge Wallon-Marcadau 1865m hinaufstiegen.
Das Tal wurde nach der Scharte Puerto de Marcadau benannt. Früher war der Pass an der französisch-spanischen Grenze ein Ort des Warenhandels zwischen den Einwohnern von Cauterets auf französischer Seite und denen von Panticosa in Aragon auf spanischer Seite. Aus dieser Zeit stammt wohl auch die Chapelle du Marcadau, die neben der Hütte steht. Das Refuge wurde erst 2022 neu eröffnet. Die Hütte wurde in einem neuen Stil aus Holz gebaut und lässt für die Wanderer viel Platz. Die 113 Zimmer sind großzügige gestaltet und haben 2-4 Doppelstockbetten. Aus den Fenstern hat man einen sehr guten Blick in das Tal und auf die Berge. Sie ist eine der größten Schutzhütten in den französischen Pyrenäen. Die Stromversorgung erfolgte über Solarenergie. Außerdem wurde ein Flusslauf über eine Pipeline mit der Schutzhütte verbunden. Damit verfügt sie über ein eigenes kleines Wasserkraftwerk, welches ermöglicht, den Gästen heiße Duschen anzubieten. Wir machten es uns vor der Hütte bequem und schauten auf das sehr schöne Bergpanorama. Allerdings zogen immer wieder starke Windböen durch das Tal, die Sandstürme verursachten und alles von den Tischen räumten, was nicht festgehalten wurde. Interessant war auch, dass die großen Wolken nicht über die Berge kamen und wir bei strahlend blauen Himmel vor der Hütte saßen. In der Hütte durften nur die bereitgestellten Schuhe der Hütte getragen werden. Das wurde immer wieder geprüft. Am Eingang gab es große Regale, wo der Schuhtausch durchgeführt werden konnte. Nach einer warmen Dusche gab es am Abend dann ein gutes Menü. Dann gingen wir zu Bett.


  • 1) Refugio de Bachimaña 2185m
  • 2) Abzweig Ref. Respomuso 2225m
  • 3) Puerto de Marcadau 2540m
  • 4) Refuge Wallon-Marcadau 1865m
Abbildung Höhenprofil

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3. Tag: Übergang zum Refuge des Oulettes de Gaube

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In der Hütte hatten wir gut geschlafen. Am Morgen schien die Sonne und der Bach vor der Hütte rauschte ordentlich. Ein paar Wolken zogen noch durch das Tal. Zum Frühstück gab es wider eine kleine Auswahl mit Brot, Marmelade und Müsli, sowie etwas Kuchen. Dann packten wir die Sachen und gingen auch gleich los. Wir wollten noch ein Stück des Weges im Schatten gehen. Wir folgten vom (1) Refuge Wallon Marcadou 1865m dem Bachlauf und überquerten diesen in einer Senke. Dann begann auch schon langsam der Aufstieg. Zuerst wanderten wir entlang der Hänge des Pic de Wollon in Richtung des (2) Lac d’Arratille 2245m. Der Weg schlängelte sich in langsam den Berg hinauf. Unter uns sahen wir bunte Wiesen und einen kleinen Bach, der vom Lac d’Arratille hinunter in den Gave du Marcadau floss. Nach zwei Stunden erreichten wir den See, der in einer sehr schönen Bergkulisse lag. Wir setzten uns an einen großen Felsblock und legten eine kurze Pause ein.
Dann gingen wir weiter um den See herum und begannen mit dem Aufstieg zum (3) Col d’Arratille 2245m. Wie wir feststellten, gab es mehrere markierte Wege. Wir nahmen den Weg über das Geröll, der aber weithin sichtbar war. Diesen stiegen wir ca. 300 Höhenmeter hinauf zum Lac du Col d’Arratille. Auf einem Schneefeld und über Steinblöcke querten wir am See und kamen an die Scharte. Dort blies ein ordentlicher Wind. Wir gingen weiter und wanderten an der Flanke des Tuque Blanque im Circo de Ara hinüber zum (4) Col des Mulets 2586m. Vor der Scharte gab es noch einmal einen kurzen steilen Aufstieg. Auch auf dieser Scharte gab es starke Sturmböen. Wir gingen deshalb etwas tiefer und legten dort an einer etwas geschützteren Stelle unsere Pause ein. Im Anschluss wanderten wir den steilen Pfad huinunter in das Vallée de Gaube. Dieses öffnete sich weiter und wir erkannten bereits den Glacier des Outletts de Gaube zur rechten Seite. Bald sahen wir auch das (5) Refuge des Oulettes de Gaube. Im Tal führte der Weg durch die Bachläufe des Gletschers. Vor der Hütte erging es uns dann wie vielen anderen Wanderern auch. Es gab keinen Übergang über den breiten Fluss. Von der Terrasse der Hütte schauten nun alle Gäste zu, wie man dieses Problem löste. Im Grunde genommen war es sehr einfach, denn auf der linken Seite der Hütte gab es eine Brücke, die aber nicht so sichtbar war. Wir wanderten also noch einen Bogen auf der Wiese und stiegen dann über den Felsen zur Hütte auf.

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Nach unserer Ankunft machten wir es uns auf der Terrasse der Hütte bequem. Leider gab es nirgendwo Schatten. Aber das Panorama war einfach großartig. Der Blick durch das Tal bis hin zum Gletscher war einfach toll. Bedauerlicherweise ist auch der Glacier des Outletts de Gaube sehr weit abgeschmolzen. Es lässt sich aber erahnen, wie groß dieser mal war. Wir bekamen ein Lager mit 3-Etagen-Betten. Ein kleines Problem gab es dabei, denn die Stufen waren sehr klein und man musste auf der Etage noch einmal über den Nachbarn klettern. Das erfordert schon etwas Geschick. In der Hütte war eine Dusche vorhanden, die wir auch nutzten. Zum Abendessen gab es wieder ein 3-Gang-Menü. Interessant war, dass die Wirtin die Deutschen und Spanier von den Franzosen in einen getrennten Raum separierte. Aber zu essen bekamen wir genügend und alle wurden satt. Am Abend gab es noch ein kleines Alpenglühen. Dann gingen wir zu Bett.


  • 1) Refuge Wallon Marcadou 1865m
  • 2) Lac d’Arratille 2245m
  • 3) Col d’Arratille 2245m
  • 4) Col des Mulets 2586m
  • 5) Refuge des Outletts 1987m
Abbildung Höhenprofil

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4. Tag: Übergang zum Refugio de Bujaruelo

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Ein langer Tag bestand uns bevor. Zum Frühstück gab es eine kleine Auswahl mit Brot, Müsli, Marmelade und einen Aufstrich aus Tomate, der aber ordentlich Knoblauch enthielt. Wir waren früh aufgestanden, denn wir wollten den steilen Aufstieg unbedingt im Schatten machen. Also beeilten wir uns und gingen hinunter in das Tal und wanderten vom (1) Refuge des Outletts 1987m in Richtung des Gletschers. Dann begann der Aufstieg zum (2) Col des Mulets 2586m. Unsere Planung klappte nicht ganz, denn es lag nur noch der halbe Wag im Schatten. Wir waren aber schnell an der Scharte angekommen. Wieder gab es einen ordentlichen Wind an der Scharte, deshalb legten wir nur eine kurze Trinkpause ein und stiegen hinunter in das Ara Tal mit dem Quellgebiet des Rio Ara. Wir hielten uns beim Abstieg auf der rechten Seite des Flusses und wanderten den mit Steinmänchen markierten Weg hinunter bis zum Barranco de los Batanos, der in Kaskaden hinunter in die Ara floss. Dort querten wir die (3) Ara 2005m an einer mit Pfählen markierten Stelle und gingen nun auf dem markierten GR11 weiter. Jetzt begann der lange Abstieg durch das Valle Bujaruelo. Als nächstes passierten wir die (4) Cabaña Cerbillonar 1794m, eine unbewirtschaftete Schutzhütte. Die Natur wurde immer bunter. Es blühten viele Disteln und auch die Schwertlilien wurden immer mehr auf den Wiesen. So etwas hatte ich auch noch nicht gesehen. Der Weg verlief weiter Tal abwärts. Immer wieder gab es Wasserfälle, die den Berg hinunterstürzten. Schatten gab es leider nur wenig. Die Temperaturen stiegen weiter an. Am (5) Refugio Pastores del Vado 1586m erreichten wir den Fahrweg. Aber es lag immer noch einige Kilometer vor uns. Es gab mehr Schatten durch die Bäume am Wegrand. Es ging weitere 300 Höhenmeter hinunter, bis es einen Abzweig kurz vor dem Fluss gab. Der Weg führte auf der linken Seite durch Wiesen. Dieser war für Ornithologen beschildert. Es gab viele Tafeln mit Erklärungen zu den Vögeln, die in diesem Gebiet lebten. Nach einer letzten Brücke sahen wir dann das (6) Refugio de Bujarelo 1350m.
Früher war das Valle de Bujaruelo ein Durchgangspunkt für Händler, Hirten und Reisende, die die Pyrenäen überquerten. Neben der Hütte befindet sich eine gut erhaltene romanischen Brücke aus dem 12. Jahrhundert. Gleich neben der Brücke am Flusslauf der Ara befinden sich die Überreste einer Einsiedelei aus dem 13. Jahrhundert, die San Nicolás de Barí gewidmet wurde. Diese war der erste Tempel, an dem Pilgerer auf ihrem Weg aus Frankreich vorkamen. Im (6) Refugio de Bujarelo 1350m ruhten wir uns bei einem kalten Bier auf der Terrasse aus und schauten dem Treiben zu. Viele Ausflügler parkten hier und gingen zum Fluss hinunter, um zu baden. Wir bekamen unser Zimmer im Dachgeschoss. Wieder hatten wir eine Dusche und Toiletten gleich daneben. Nur die Deckenbalken auf dem Boden stellten eine Stolperfalle dar und mussten unbedingt im Dunkeln beachtet werden. Am Abend gab es wieder einmal ein sehr gutes Menü. Wir konnten aus verschiedenen Gerichten wählen. Langsam zog der Himmel zu. Am nächsten Tag hatten wir zwar eine kurze Tour geplant. Dafür mussten wir aber steil den Berg in Richtung Frankreich wieder hinauf steigen.


  • 1) Refuge des Outletts 1987m
  • 2) Col des Mulets 2586m
  • 3) Übergang Rio Ara 2005m
  • 4) Cabaña Cerbillonar 1794m
  • 5) Refugio Pastores del Vado 1586m
  • 6) Refugio de Bujarelo 1350m
Abbildung Höhenprofil

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5. Tag: Übergang zum Refuge Breche de Roland

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In der Nacht hatte es ordentlich geregnet. Im Dachgeschoss konnte man es an den Dachfenstern hören. Trotzdem haben wir gut geschlafen. Am Morgen gab es ein sehr gutes Frühstück. Draußen hingen die Wolken tief am Himmel. Wir waren extra früh aufgestanden, um einen langen Abschnitt im Schatten gehen zu können. Nun waren wir uns nicht sicher, ob das eine so gute Idee war. Wir entschieden uns aber nach dem Frühstück zu starten.
Vom (1) Refugio de Bujaruelo 1350m gingen wir auf der romanischen Brücke über den Río Ara. Gleich dahinter stieg der Weg steil an. Unter dem dichtem Laub der Bäume wanderten wir langsam im Dunkeln. Es war eine sehr feuchte Luft und wie erwartet, begann es an zu regnen. Also holten wir die Regenjacken raus, um sie wenige Minuten später wieder einzupacken. Das sollten wir noch ein paar mal am Vormittag wiederholen. Nach einer Stunde betraten wir dann offenes Gelände. Neben uns stand die Stromleitung, der wir folgten. Die Wiesen blühten bunt und an den Bergen waren die Hänge gelb. Dort hatte sich der Schreckensginster ausgeweitet. Er wird nur 20-30 Zentimeter hoch, wächst sehr buschig in den Kalksteingebieten und bildet so ein sehr kompaktes Erscheinungsbild. Dann sahen wir die (2) Cabañe de Electricas 1961m, eine kleine Unterstandshütte. Wieder einmal fing es an zu regnen. Wir gingen aber weiter und nahmen bald den letzten Anstieg zur (3) Puerto del Bujarelo 1961m. Dort angekommen sahen wir auf einmal viele Menschen, die ohne Ausrüstung und in Jeans auf der Scharte standen. Kein Wunder, denn unweit des Punktes sahen wir einen Parkplatz, der voll mit Autos stand. Auf felsigen Untergrund gingen wir nun auf einem etwas flacheren Weg weiter in Richtung der Felswände des Pic de Sarradets. Kurz vor dem (4) Ruisseau du Taillon 2455m begann der letzte Anstieg. Zuerst kletterten wir über eine paar Felsblöcke weiter bergan. Dann stellten wir fest, dass es keinen markierten Weg über den Fluss gab, der schon ordentlich Wasser führte. Auf beiden Seiten wurde nach Übergängen gesucht. Wir fanden eine schmale Stelle etwas höher und wagten es. Das Problem war nur, dass dort mehrere Schulklassen warten und den Weg versperrten. Irgendwie schafften wir es trocken und stiegen weiter zum Glacier du Taillon auf, der noch aus einigen Gletscherresten bestand. Darüber stand der felsen La Doigt, der wie ein Finger aussah und der Felsarena einen markanten Punkt verpasste. Dann suchten alle einen Weg durch die Steinwüste, um zum Col des Sarradets. Von der schmalen Scharte wanderten wir dann die wenigen Meter zum (5) Refuge Breche de Roland 2587m hinunter.

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Von der Terrasse der Hütte bot sich ein traumhafter Blick auf das Bergpanorama. Vor uns zeigte sich an den steilen Felswänden die Breche de Roland. Die Lücke ist 40 m breit und auf beiden Seiten ragten die steilen Felswände um 100 Meter in die Höhe. Nach der Rolandslegende hat diese der Graf mit seinem Schwert Durendal aus dem Berg gehauen, als er versucht habe, das Schwert nach seiner Niederlage in der Schlacht von Roncesvalles zu zerstören. Zur linken Seite sahen wir den Wasserfall an den steilen Klippen des Cirque de Gavarnie. Er ist mit 422 Metern der höchste Wasserfall in Frankreich. Wir schauten am Nachmittag den aufsteigenden Wanderern und dem Treiben vor der Hütte zu.
Auf der Hütte bekamen wir ein Zimmer im Neubau im obersten Stockwerk. Toilette und Dusche waren auf der Etage vorhanden. Für die Rucksäcke gab es Schließfächer im Erdgeschoss. Was für ein Luxus. Am Abendessen wurde ein 3-Gang-Menü serviert. Danach verbrachten wir einen gemütlichen Abend mit Blick auf das Panorama der Breche de Roland. Für den nächsten Tag planten wir einen frühen Aufstieg, um der großen Hitze zu entgehen.


  • 1) Refugio de Bujarelo 1350m
  • 2) Cabañe de Electricas 1961m
  • 3) Puerto del Bujarelo 1961m
  • 4) Ruisseau du Taillon 2455m
  • 5) Refuge Breche de Roland 2587m
Abbildung Höhenprofil

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6. Tag: Übergang zum Refugio de Goriz

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Am Morgen war auf der Hütte ordentlich etwas los. Alle Gruppen, auch die aus dem Zeltlager, waren beim Frühstück und wollten früh starten. Wir fanden trotzdem einen Platz und frühstückten erst einmal. Aus dem Fenster sahen wir immer wieder Gruppen, die schon sehr früh starteten. Dann packten auch wir die Rucksäcke und machten uns an den Aufstieg. Es ging gleich am (1) Refuge Breche de Roland 2587m steil aufwärts. Zuerst mussten ein paar Felsen überstiegen werden. Auf den sichtbaren Steigspuren gingen wir den Weg auf der Seitenmoräne hinauf zu einem Felsriegel. Hinter der Stufe war die Hütte nicht mehr zu sehen. Weiter wanderten wir rechts auf dem Rest des Glacier de la Brèche aufwärts. Danach gab es eine leichte Kletterei hinauf zur (2) Breche de Rolando 2807m. Dort zog ein ordentlicher Wind durch und wir suchten etwas Schutz hinter aufgestapelten Steinwänden. Der Blick von der Breche war sehr schön. Ein Teil der Gruppe beschloss, zum Gipfel des Taillón aufzusteigen. Einige Wanderer gingen aber weiter und nahmen dabei den Weg links der Felswand entlang zur Grotte des Isards. Der Weg dorthin ist bis zur Grotte mit Ketten an der Felswand gesichert.
Wir gingen hinter der Breche auf der spanischen Seite nach rechts. Erst ging der Weg einige wenige Meter bergab, dann aber gleich wieder bergauf und immer an der Felswand entlang, bis wir die zur Falsa Brecha auf 2907m hinauf kamen. Vor uns lag der Felsturm El Dedo, den wir bereits am Vortag beim Aufstieg zur Hütte oberhalb des Glacier du Taillón gesehen hatten. Diese Felsnadel umstiegen wir auf der rechten Seite und gelangten dann auf einen breiten Grat, auf dem wir weiter in Richtung des Gipfels liefen. Zum Schluss stiegen wir in langen Kehren zum Gipofel des (3) Taillón 3144m hinauf. Der Taillón-Gipfel liegt an der Grenze zwischen Spanien und Frankreich und ist einer der höchsten Gipfel des Nationalparks Ordesa y Monte Perdido in Spanien und des Nationalparks Pyrenäen in Frankreich. Da die klassische Aufstiegsroute sehr kurz ist und sehr abwechslungsreiche Ausblicke bietet, ist der Taillón einer der meistbesuchten Gipfel der Pyrenäen. Auf dem Gipfel wehte ein starker Wind. Überall waren aus Steinen kleine Wälle errichtet worden, hinter dehnen man etwas Schutz suchen konnte. Die Aussicht war sehr schön. Unter anderem konnten wir noch einmal die Gipfel des Pic Central und Montferrato mit den Resten des Gletschers von der Südseite her sehen. Dort waren wir 3 Tage vorher am Refuge des Oulettes de Gaube gewesen.
Zurück ging es auf dem gleichen Weg zur Breche de Roland. Dort nahmen wir den Abstieg nach Süden, nahe der Felswand von El Casco. In einem weitem Bogen ging es durch ein riesiges Geröllfeld abwärts bis zu einer kleinen Ebene mit Bachlauf des Barranco de la Brecha. Vom Bach stiegen wir dann noch weiter ab in den Kessel Planos de Narciso. Von dort hatten wir noch einmal eine sehr schöne Sicht auf die Breche de Rolando, den Gipfel des Taillón und dem Felsturm El Dedo.

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Nun war es aber nicht mehr so einfach, hier die Orientierung zu behalten und den Weg zu finden. Wir orientierten uns an einigen sichtbaren Steinmännchen und stiegen durch wegloses Gelände zum Sattel (4) Collado del Descagardor 2452m. An den Felshängen sahen wir viele Edelweiß stehen. Dann gingen wir auf dem Pfad mit geringem Höhenunterschied weiter über die Plana Millaris nach Osten zum Sattel Cuello de Millaris. Hier hielten wir uns links, erreichten den schon von weitem sichtbaren Wanderweg und folgten diesem rechts von einem Bachlauf, der von einem langgezogenen Felsriegel begleitet wurde. An einem auffallend großen Steinmann ging es nach rechts zunächst auf einem Pfad durch die Felsen, dann folgte ein kleiner Kletterabstieg von etwa 7 Metern Höhendifferenz, den wir zuerst verpassten. Danach wanderten wir zur linken Seite auf Wanderweg weiter zur (5) Refugio de Goriz 2195m, die schon mehrfach gesehen hatten. Vor der Hütte musste ein geeigneter Ab- und Aufstieg durch das felsige Bett des Barranco de Góriz gefunden werden.
Vor der Hütte war schon ordentlich Betrieb. Die Wanderer strömten von allen Seiten heran. Einige kamen aus dem Tal hinauf, andere aus Garvenie oder vom Gipfel des Monte Perdido. Vor der Hütte war ein Zeltplatz. Die Zelte konnten an der Rezeption ausgeliehen werden. Wir bezogen unser Zimmer und gingen dann wieder auf die Terrasse, denn der Blick in das Ordesa-Tal war grandios. Am Abend wurden wir wieder mit einem 3-Gang-Menü versorgt. Es war das letzte auf der Wandertour, denn am nächsten Morgen stiegen wir in das Tal ab.


  • 1) Refuge Breche de Roland 2587m
  • 2) Breche de Roland 2800m
  • 3) Punta Negra / Taillon 3144m
  • 4) Collado del Descagardor 2452m
  • 5) Refugio de Goriz 2195m
Abbildung Höhenprofil

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7. Tag: Abstieg nach Torla de Ordesa

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Am Morgen gab es ein buntes treiben in der Hütte. Wir hatten unser Frühstück etwas später geplant, weil wir nur in das Tal absteigen mussten und unser Hotel erst am Nachmittag die Zimmer bereitstellte. Zum Glück leerte sich der Frühstücksraum etwas und die Lautstärke ließ langsam nach. Vor der Hütte wurden die geliehenen Wurfzelte von Decathlon zurückgegeben. Die musste am Nachmittag nun ein Mitarbeiter alle wieder zusammen falten. Ein Job, den bestimmt nicht jeder machen möchte. Wir packten dann ein letztes Mal unsere Rucksäcke und starteten vom (1) Refugio de Goriz 2195m in Richtung des Ordesa Tal, welches einige Meter tiefer bereits vor uns lag.
Das Ordesa-Tal ist ein spektakuläres Urstromtal mit ausgeprägter U-Form, durch welches der Fluss Arazas in einer Reihe von wunderschönen Wasserfällen hinunter fließt. Dieses Tal führte zur Gründung des Nationalparks Ordesa bereits im August 1918. Im Jahr 1982 wurde der Park unter anderem um den Monte Perdido erweitert und 1997 sogar zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt. Zuerst gingen wir in Richtung einer Abbruchkannte. Dort begann der Weg dann in einer langgezogenen Serpentine an Höhe zu verlieren. Dann wechselte der Weg zur linken Seite und fiel in kurzen Kehren steil bergab. Nach 1,5 Stunden standen wir im Tal vor (2) Cascada Cola de Caballo (Pferdeschwanz) 1796m. Der 54m hohe Wasserfall ist einer der bekanntesten Fälle auf der Iberischen Halbinsel. Das Wasser stürzt über die Felswände des Cirque de Soaso hinunter in das Tal. Gespeist wird er aus dem Rio de Arazas, der im Goriz Tal entspringt. Er ist ein beliebtes Ausflugsziel im Nationalpark. Wir machten dort eine kurze Pause und gingen dann auf einem breiten Weg talauswärts.
Die Sonne kam immer mehr in das Tal hinein. Auf Schautafeln wurde die Flora, Fauna und Geologie des Tales erklärt. Geier, Adler, Bartgeier, Geier und Murmeltiere leben zusammen in dichten Buchen- und Kiefernwäldern an den Flüssen und Seen, auf Hochgebirgswiesen und an den Felsen. Nach weiteren 3 Kilometer Fußmarsch begann der nächste Abstieg im Tal. Der Rio Arazas begann schnelle zu fließen. Wir stiegen neben dem Fluss in die Tiefe. Immer wieder gab es Aussichtspunkte, zu denen wir hinuntersteigen und die Wasserfälle fotografieren konnten. Die (3) Cascada de Estrecho 1555m war in mehreren Stufen zu sehen. Zum Schluss standen wir unten am Fluss und wechselten auf einer Brücke die Uferseite. Noch einmal fiel das Wasser in eine Schlucht hinunter. Das Tal wurde noch einmal enger. Dann weitete es sich langsam und es wurden sehr schöne Felsformationen sichtbar. Man kam sich schon wie im Crand Canyon vor, aber hier war es viel grüner. Auf der Hälfte unseres Weges entdeckten wir ein Schild, welches uns darauf hinwies, dass wir den Nullmeridian überschreiten, der auch durch Greenwich bei London verläuft.

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Zum Schluss führte der Weg aus dem Tal hinaus und endete an dem Parkplatz (4) Pradera de Ordesa 1315m. Hier gab es auch ein kleines Nationalparkzentrum, in dem man Informationen einholen konnte. Etwas weiter gab es eine kleine Bar. In diese kehrten wir ein und bestellten uns belegte Brote. Nachdem wir uns ausgeruht hatten, nahmen wir den Shuttlebus und fuhren nach (4) Torla de Ordesa 1012m. Der Bus kostete ca. 4€ und fährt alle halbe Stunde. Die Zufahrt ist im Sommer für den Autoverkehr gesperrt. In Torla hatten wir uns Zimmer in einem Hotel gebucht.


  • 1) Refugio de Goriz 2195m
  • 2) Cascada Cola de Caballo 1796m
  • 3) Cascada de Estrecho 1555m
  • 4) Pradera de Ordesa 1315m
  • 5) Torla de Ordesa 1012m
Abbildung Höhenprofil

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Torla de Ordesa

Am Eingang des Ordesa Nationalparkes erhebt sich das mittelalterliche Bergstädtchen Torla vor der traumhaften Bergkulisse. Die Kirche San Salvador hat romanische Ursprünge. Der Eingangsbereich wurde aber im 16./17. Jahrhundert umgestaltet. Der Glockenturm dominiert das Äußere der Kirche. Das Motiv der Kirch und der Schieferdächer von Torla vor der schroffen, hohen Felswand schmückt die Titelbilder der Reiseprospekte über die Pyrenäen.
Wir kamen mit dem Shuttlebus am Busbahnhof an und sahen als erstes genau dieses Motiv. Vom Bahnhof liefen wir durch die engen Gassen zu unserem Hotel. Dort packten wir unsere Sachen aus und duschten erst einmal. Danach erkundeten wir das kleine Örtchen. Überall gab es kleine Gassen, die mit Blumentöpfen ausgeschmückt waren. Vorbei am Rathaus und Plaza Aragon kamen wir zu der kleinen Eremita de Santa Lucía. Gleich daneben befand sich ein kleines Cafe mit einem sehr schönen Blick auf die Gipfel im Nationalpark.
Am Abend hatten wir Plätze in einem Restaurant reserviert. Dort gab es ein sehr gutes Menü, bei dem man aus verschiedenen Gerichten auswählen konnte. Zum Abschluss servierte uns der Kellner noch einen Brandy aus der Region. Danach machten wir uns auf den Weg in unser Hotel.


 
 
8.-9. Tag: Barcelona

Am Morgen holte uns der Bus nach dem Frühstück am Hotel ab. Von dort fuhren wir zurück nach Barcelona. Wir hatten die Zimmer im Hotel Catalonia Eixample 1864 gebucht. Das tolle war an dem Hotel, dass es eine Dachterrasse mit Pool gab. Am Nachmittag gingen wir zum Strand und gingen im Meer baden. Danach schauten wir uns noch etwas die Stadt an und trafen uns alle zum Abendessen an der Markthalle. Dort hatten wir Plätze in der Paella Bar Boqueria reserviert. In der Bar werden verschiedene Arten von Paellas angeboten. Wir bestellten uns eine Außwahl verschiedener Paellas und probierten diese.
Am Morgen gingen wir in der Gegend um das Hotel frühstücken. Danach machten wir uns auf den Weg zur Familia Sagrada. Die Basilika ist eines von Gaudís berühmtesten Werken in Barcelona. Bereits seit über 140 Jahren wird an dem Gebäude gebaut. Obwohl es noch nicht fertiggestellt ist, wurden erste Teile davon unter den Schutz des UNESCO-Weltkulturerbes gestellt. Ich war im Jahr 2009 das letzte Mal dort. Da war zum Teil das Dach noch offen. Die Spannung stieg, als wir uns der Kirche näherten. Wir hatten uns Zeitschlitze gebucht und gingen zum Check-in. Schnell kamen wir in die Kirche. Dann gingen wir zur Nordseite und bestiegen dort den Turm. Hinauf ging es mit dem Fahrstuhl. Oben auf dem Dach hatte man einen sehr schönen Blick auf die Stadt. Interessant waren auch die vielen Einzelheiten, die an den Skulpturen und auf den Dächern zu sehen waren. Wir stiegen langsam die Wendeltreppen weiter hinunter. Zum Schluss schauten wir uns in der Kirche um. Interessant waren die bunten Fenster und die Lichtspiele, die sich daraus ergaben. Beeindruckend war auch die Architektur der Stützen in der Kirche, die Gaudi sich aus der Natur abgeschaut hatte.
Am Abend flogen wir dann zurück nach Berlin. Wir hatten in der Woche viele Eindrücke in den verschiedenen Regionen der Pyrenäen gesammelt. Die wasserreiche Gegend am Refugio de Bachimaña, die Felsen an der Breche de Roland und das wunderschöne Ordesa-Tal. Zum Abschluss konnten wir sehen, wie weit die Arbeiten an der Familia Sagrade vorangeschritten waren. Wir werden in 5 Jahren wiederkommen und hoffen dann, dass die Kirche fertig ist.


 

Eine Erklärung zu den Symbolen und den Daten der Tagesetappen finden Sie unter dem Link "Zeichenerklärung". Weitere Informationen zur Tourenplanung und eine Checkliste stehen für Sie in der Rubrik "Hinweise" bereit.


Inhalt Ergänzungen
Landkarte
Landkarte Spanien
  Spanien / Aragonien
Tourencharakter
  Logo für Schwierigkeit der Tour   Hochtour / mittel


Informationen zur Einstufung:
  • Trittsicherheit auf einem Teil der Wegstrecke
  • Wegstrecken im felsigen Gelände mit Kletterstellen über Felsblöcke.
  • Lange Wegstrecke am 4. Tourentag.
Weitere Informationen unter dem Link "Zeichenerklärung".
 
Anreise

Von Barcelona fährt man die A2 bis nach Lleida. Dort auffahren auf die A22 und in Huesca auf die A23 nach Sabinanigo wechseln. Von Sabinanigo auf der N260a bis Biescas fahren und weiter der Straße im Tal bis nach El Pueyo de Jaca folgen. Dort nach Panticosa abbiegen und den Berg bis nach Banos de Panticosa hinauffahren.


    Tipps für Autofahrer

Skizze Anfahrtbeschreibung
 
   Parkmöglichkeiten

Parkplätze waren in Panticosa und in Torla de Ordesa am Eingang des Nationalparkes vorhanden.

   Kosten für Maut

Maut wird in der Regel auf den privat betriebenen Autopistas an Mautstationen erhoben. Die von der öffentlichen Hand betriebenen Autovías sind dagegen bisher kostenlos. Auf unserer Route fielen keine Mautgebühren an.

Ausrüstung

Anbei können Sie eine Liste ansehen, die die empfohlene Ausrüstung für diese Tour beinhaltet.


Symbol für Dokument

▷ Download Ausrüstungsliste

Wanderkarten

  • Donees IGN:  12
  • Editorial Alpina alpina :  40
Bestiegende Gipfel
Bewirtschaftung Hütten

In den folgenden Monaten sind die Hütten auf der Tour bewirtschaftet.


Symbol für Kalender

Zusätzliche Hinweise:
Die Hütten vorab über die Portale reservieren.

Wetter
Anbei finden Sie einige Links aus dem Internet, die hilfreich für die Vorbereitung der Tour sind:
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Letzte Aktualisierung: 08.12.2023 - 07:40


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